Entscheidung 3 Ob 1010/91
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
30.01.1991
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Petrasch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hule, Dr. Warta, Dr. Klinger und Dr. Angst als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei RAIFFEISENKASSE T***** registrierte Genossenschaft m.b.H., ***** vertreten durch Dr. Manfred Opperer, Rechtsanwalt in Telfs, wider die verpflichtete Partei Roman N*****, ***** vertreten durch Dr. Hansjörg Schweinester, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen S 1,500.000,- sA, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der verpflichteten Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes Innsbruck als Rekursgerichtes vom 4. Dezember 1990, GZ 1 a R 482/90-55, den Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Der außerordentliche Revisionsrekurs der verpflichteten Partei wird gemäß § 78 EO iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528 a iVm § 510 Abs 3 ZPO), weil die zutreffenden Ausführungen des Rekursgerichtes auch für den Fall gelten, daß auch die Einwilligung in die bücherliche Einverleibung des Pfandrechts vom gleichnamigen Sohn des Liegenschaftseigentümers erteilt wurde, und die Prüfung der materiellen Rechtslage von der Ermittlung und Feststellung strittiger Tatsachen abhängt (vgl SZ 46/56; JBl 1981, 93 mA Hoyer).Der außerordentliche Revisionsrekurs der verpflichteten Partei wird gemäß Paragraph 78, EO in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528, a in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil die zutreffenden Ausführungen des Rekursgerichtes auch für den Fall gelten, daß auch die Einwilligung in die bücherliche Einverleibung des Pfandrechts vom gleichnamigen Sohn des Liegenschaftseigentümers erteilt wurde, und die Prüfung der materiellen Rechtslage von der Ermittlung und Feststellung strittiger Tatsachen abhängt vergleiche SZ 46/56; JBl 1981, 93 mA Hoyer).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:003OB001010.91.0130.000
Dokumentnummer
JJT_19910130_OGH0002_003OB001010_9100000_000