Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Petrasch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Hule, Dr.Klinger, Dr.Angst und Dr.Schalich als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Maria H***, Pensionistin, vertreten durch Dr.Peter Zöchbauer, Rechtsanwalt in St.Pölten, wider die beklagten Parteien
1. Gebrüder W*** Gesellschaft mbH Internationale SpeditionsgesellschaftmbH, Zweigniederlassung Wien, vertreten durch Dr.Gerhard Renner, Rechtsanwalt in Wien, 2. N*** Gesellschaft mbH, Transportunternehmen, vertreten durch Dr.Peter Fiegl und Dr.Frank Riel, Rechtsanwälte in Krems, wegen Unzulässigkeit von Exekutionen (§ 37 EO), infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes St.Pölten als Berufungsgerichtes vom 11.April 1990, GZ R 219/90-14, den1. Gebrüder W*** Gesellschaft mbH Internationale SpeditionsgesellschaftmbH, Zweigniederlassung Wien, vertreten durch Dr.Gerhard Renner, Rechtsanwalt in Wien, 2. N*** Gesellschaft mbH, Transportunternehmen, vertreten durch Dr.Peter Fiegl und Dr.Frank Riel, Rechtsanwälte in Krems, wegen Unzulässigkeit von Exekutionen (Paragraph 37, EO), infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes St.Pölten als Berufungsgerichtes vom 11.April 1990, GZ R 219/90-14, den
Rechtliche Beurteilung
Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO), weil nach der neueren Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes (EvBl 1962/285; SZ 59/9 mwN) das Eigentum an der auf den Todesfall geschenkten Sache mit dem Tod des Schenkers nicht von selbst auf den Beschenkten übergeht, weshalb die in der Revision zitierten älteren Entscheidungen (GlU 2987, 12.794, 14.330; die E GlU 723 beschäftigt sich nicht mit dieser Frage) überholt sind und andere erhebliche Rechtsfragen nicht aufgezeigt werden.Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil nach der neueren Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes (EvBl 1962/285; SZ 59/9 mwN) das Eigentum an der auf den Todesfall geschenkten Sache mit dem Tod des Schenkers nicht von selbst auf den Beschenkten übergeht, weshalb die in der Revision zitierten älteren Entscheidungen (GlU 2987, 12.794, 14.330; die E GlU 723 beschäftigt sich nicht mit dieser Frage) überholt sind und andere erhebliche Rechtsfragen nicht aufgezeigt werden.
Der Antrag der erstbeklagten Partei auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß § 508 a Abs 2 Satz 3 ZPO abgewiesen.Der Antrag der erstbeklagten Partei auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, Satz 3 ZPO abgewiesen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:0030OB01030.9.0711.000
Dokumentnummer
JJT_19900711_OGH0002_0030OB01030_9000000_000