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Entscheidung 3 Ob 163/21y×

Entscheidung 3 Ob 163/21y

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

3Ob163/21y

Entscheidungsdatum

21.10.2021

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Höllwerth als Vorsitzenden sowie den Hofrat Hon.-Prof. Dr. Brenn, die Hofrätinnen Dr. Weixelbraun-Mohr und Dr. Kodek und den Hofrat Dr. Stefula als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. M*****, 2. H*****, beide vertreten durch Mag. Claudia Lecher-Tedeschi, Rechtsanwältin in Dornbirn, und ihrer Nebenintervenientin 3***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Wolfgang Hirsch, Dr. Ursula Leissing, Rechtsanwälte in Bregenz, gegen die beklagte Partei V***** GmbH, *****, vertreten durch Achammer & Mennel Rechtsanwälte OG in Feldkirch, und ihre Nebenintervenientinnen 1. I***** GmbH, *****, vertreten durch Summer Schertler Kaufmann Droop Lerch Rechtsanwälte GmbH in Bregenz, 2. H***** GmbH, *****, vertreten durch Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH & Co KG in Wien, wegen 49.240,40 EUR sA, über die außerordentliche Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 21. Juli 2021, GZ 2 R 112/21v-89, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

[1] 1. Der Oberste Gerichtshof hat die behauptete Nichtigkeit gemäß Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 9, ZPO geprüft; sie liegt nicht vor. Eine angeblich mangelhafte Begründung des Berufungsurteils, die – wie hier – seine Überprüfung nicht hindert, begründet nämlich keine Nichtigkeit vergleiche RS0042206; RS0042133). In Wahrheit will die Beklagte die für ihren Rechtsstand negativen Feststellungen bekämpfen; der Oberste Gerichtshof ist jedoch nicht Tatsacheninstanz vergleiche RS0042903).

[2] 2. Auch der Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit dient nicht als Ersatz für eine im Revisionsverfahren generell unzulässige Beweisrüge vergleiche RS0117019).

[3]           3. Eine Rechtsrüge wird zwar als Revisionsgrund genannt, aber nicht ausgeführt.

Textnummer

E133244

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:0030OB00163.21Y.1021.000

Im RIS seit

21.12.2021

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2021

Dokumentnummer

JJT_20211021_OGH0002_0030OB00163_21Y0000_000