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Entscheidung 3 Ob 188/11k×

Entscheidung 3 Ob 188/11k

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

3Ob188/11k

Entscheidungsdatum

08.11.2011

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Prückner als Vorsitzenden sowie den Hofrat Hon.-Prof. Dr. Neumayr, die Hofrätin Dr. Lovrek und die Hofräte Dr. Jensik und Dr. Roch als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Parteien 1.) b***** GmbH, und 2.) b***** GmbH, *****, beide vertreten durch Dr. Johannes Hintermayr und andere Rechtsanwälte in Linz, gegen die verpflichteten Parteien 1.) P***** GmbH, 2.) A***** P*****, 3.) H***** P*****, alle vertreten durch Saxinger Chalupsky & Partner Rechtsanwälte GmbH in Wels, wegen Unterlassung (Streitwert 72.000 EUR), über den außerordentlichen Revisionsrekurs der betreibenden Parteien gegen den Beschluss des Landesgerichts Linz als Rekursgericht vom 25. August 2011, GZ 16 R 28/11t, 29/11i, 30/11m-22, womit der Beschluss des Bezirksgerichts Pregarten vom 20. Jänner 2011, GZ E 1114/10d-17, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

1. Die Bezeichnung der betreibenden Parteien wird auf „b***** GmbH“ und „b***** GmbH“ berichtigt.

2. Der außerordentliche Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

1. Die Bezeichnung der betreibenden Parteien war infolge Firmenänderung entsprechend dem Generalversammlungsbeschluss vom 28. Juli 2011, im Firmenbuch jeweils eingetragen, zu berichtigen (RIS-Justiz RS0039666).

2. Das Erstgericht stellte das Exekutionsverfahren über Antrag der Verpflichteten unter Aufhebung aller Exekutionsakte ein. Dem dagegen von den Betreibenden erhobenen Rekurs gab das Rekursgericht nicht Folge und sprach aus, dass der Revisionsrekurs gemäß Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO jedenfalls unzulässig sei.

Der außerordentliche Revisionsrekurs der Betreibenden, mit dem sie die Abweisung des Einstellungsantrags der Verpflichteten anstreben, ist nicht zulässig.

Eine Ausnahme von der Unbekämpfbarkeit bestätigender Beschlüsse gibt es im Exekutionsverfahren seit der EO-Novelle 2000 nur noch in den Fällen des Paragraph 84, Absatz 4 und des Paragraph 402, Absatz eins, letzter Satz EO. In allen anderen Fällen ist im Exekutionsverfahren ein weiterer Rechtszug gegen die zur Gänze bestätigenden Rekursentscheidung unzulässig (zuletzt 3 Ob 157/11a mwN; RIS-Justiz RS0012387, RS0002511, RS0002321).

Der gegen die bestätigende Entscheidung des Rekursgerichts gerichtete Revisionsrekurs der Betreibenden ist daher zurückzuweisen.

Schlagworte

Exekutionsrecht

Textnummer

E98963

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:0030OB00188.11K.1108.000

Im RIS seit

23.11.2011

Zuletzt aktualisiert am

23.11.2011

Dokumentnummer

JJT_20111108_OGH0002_0030OB00188_11K0000_000