Begründung:
Mit Wechselzahlungsauftrag vom 10. 8. 1983, GZ 18 Cg 92/83-1, trug das Handelsgericht Wien dem Verpflichteten als dem Beklagten entsprechend dem Antrag der betreibenden als der klagenden Partei auf, an diese aufgrund des Wechsels vom 1. 8. 1983 die Wechselsumme von 3.653.526,46 S samt 6 % Zinsen seit 9. 8. 1983, 12.178 S Vergütung und die mit 99.368,18 S bestimmten Kosten des Wechselzahlungsauftrags binnen 14 Tagen zu bezahlen oder innerhalb derselben Frist Einwendungen gegen den Wechselzahlungsauftrag einzubringen.
Am 18. 8. 1983 langte beim Handelsgericht Wien der Antrag der betreibenden Partei ein, ihr „auf Grund des Wechselzahlungsauftrages des Handelsgerichtes Wien vom 10. 8. 1983, GZ. 18 Cg 92/83“ gegen die verpflichtete Partei die Exekution durch bücherliche Vormerkung des Pfandrechts ob den der verpflichteten Partei gehörigen Liegenschaften EZ ***** Grundbuch *****, EZ ***** Grundbuch *****, EZ ***** Grundbuch ***** und EZ ***** Grundbuch ***** zu bewilligen und die Anmerkung anzuordnen, dass die EZ ***** Grundbuch ***** als Haupteinlage und die EZ ***** Grundbuch *****, EZ ***** Grundbuch ***** und EZ ***** Grundbuch ***** als Nebeneinlagen zu dienen haben; die Rechtfertigung der Pfandrechtsvormerkung solle nach Rechtskraft des Wechselzahlungsauftrags erfolgen, als Exekutionsgericht solle das Exekutionsgericht Wien einschreiten, als Grundbuchsgericht bezüglich der EZ ***** Grundbuch ***** und EZ ***** Grundbuch ***** das Bezirksgericht Innere Stadt Wien, bezüglich der EZ ***** Grundbuch ***** das Bezirksgericht Döbling und bezüglich der EZ ***** Grundbuch ***** das Bezirksgericht Hernals.
Mit Beschluss vom 19. 8. 1983, GZ 18 Cg 92/83-2, bewilligte das Handelsgericht Wien die beantragte Exekution mit dem Beisatz: „Die Exekution wird bewilligt, bis die betreibende Partei Exekution zur Hereinbringung führen kann“ und bestimmte die Kosten des betreibenden Gläubigers mit 8.132,24 S („Stamp. braun“).
Mit Beschluss vom 21. 9. 1983, GZ 2 E 84/83-2, ordnete das Bezirksgericht Döbling als Grundbuchsgericht den Vollzug der grundbücherlichen Eintragung hinsichtlich der EZ *****, Grundbuch *****, als Nebeneinlage an („Stamp. gelb“; § 67 Abs 4 Z 6, § 135 Abs 3 GeO); die Eintragung wurde am 28. 9. 1983 vollzogen. Tatsächlich eingetragen wurde ein Pfandrecht für eine Geldsumme von 3.771.161,64 S und Kosten von 8.132,24 S, vorgemerkt für die betreibende Partei. Wie es zur Eintragung gerade dieser Geldsumme gekommen ist, kann dem Akt nicht entnommen werden.Mit Beschluss vom 21. 9. 1983, GZ 2 E 84/83-2, ordnete das Bezirksgericht Döbling als Grundbuchsgericht den Vollzug der grundbücherlichen Eintragung hinsichtlich der EZ *****, Grundbuch *****, als Nebeneinlage an („Stamp. gelb“; Paragraph 67, Absatz 4, Ziffer 6,, Paragraph 135, Absatz 3, GeO); die Eintragung wurde am 28. 9. 1983 vollzogen. Tatsächlich eingetragen wurde ein Pfandrecht für eine Geldsumme von 3.771.161,64 S und Kosten von 8.132,24 S, vorgemerkt für die betreibende Partei. Wie es zur Eintragung gerade dieser Geldsumme gekommen ist, kann dem Akt nicht entnommen werden.
Das Rekursgericht gab dem Rekurs des Verpflichteten Folge und änderte den Beschluss des Bezirksgerichts Döbling vom 21. 9. 1983, GZ 2 E 84/83-2, dahin ab, dass der Vollzug der mit Beschluss des Handelsgerichts Wien vom 19. 8. 1983, AZ 18 Cg 92/83, bewilligten Exekution abgelehnt wird. Es vertrat die Ansicht, dass die Exekutionsbewilligung des Handelsgerichts Wien nicht vollzogen werden könne, weil ihr nicht zu entnehmen sei, zur Sicherung welcher Forderung das Pfandrecht im Grundbuch vorzumerken sei. § 14 Abs 1 GBG ordne ausdrücklich an, dass das Pfandrecht nur für eine ziffernmäßig bestimmte Geldsumme eingetragen werden könne. Dem Vollzug der Exekutionsbewilligung stehe deshalb ein Hindernis iSd § 94 Abs 2 GBG entgegen, sodass das Erstgericht den Vollzug hätte ablehnen müssen.Das Rekursgericht gab dem Rekurs des Verpflichteten Folge und änderte den Beschluss des Bezirksgerichts Döbling vom 21. 9. 1983, GZ 2 E 84/83-2, dahin ab, dass der Vollzug der mit Beschluss des Handelsgerichts Wien vom 19. 8. 1983, AZ 18 Cg 92/83, bewilligten Exekution abgelehnt wird. Es vertrat die Ansicht, dass die Exekutionsbewilligung des Handelsgerichts Wien nicht vollzogen werden könne, weil ihr nicht zu entnehmen sei, zur Sicherung welcher Forderung das Pfandrecht im Grundbuch vorzumerken sei. Paragraph 14, Absatz eins, GBG ordne ausdrücklich an, dass das Pfandrecht nur für eine ziffernmäßig bestimmte Geldsumme eingetragen werden könne. Dem Vollzug der Exekutionsbewilligung stehe deshalb ein Hindernis iSd Paragraph 94, Absatz 2, GBG entgegen, sodass das Erstgericht den Vollzug hätte ablehnen müssen.
Die betreibende Partei bekämpft den Beschluss des Rekursgerichts mit Revisionsrekurs und macht geltend, dass das Exekutionsgericht nicht berechtigt sei, den Vollzug einer bewilligten, an sich zulässigen Exekution zu verweigern. Das Exekutionsgericht habe nicht die Voraussetzungen und die Gesetzmäßigkeit der Exekution zu prüfen. Eine Vollzugsanordnung sei nicht selbständig, sondern nur in Verbindung mit dem Bewilligungsbeschluss bekämpfbar. Da die Sicherungsexekution „auf Grund des Wechselzahlungsauftrages des Handelsgerichtes Wien vom 10. 8. 1983, 18 Cg 92/83“ beantragt worden sei, bilde darüber hinaus der Exekutionstitel, der im Akt des Bewilligungsgerichts erliege, jedenfalls einen integrierenden Bestandteil nicht nur des Exekutionsantrags, sondern auch der Exekutionsbewilligung. Das Bewilligungsgericht habe daher auch eine Ausfertigung des Exekutionstitels an das Grundbuchsgericht für die Urkundensammlung übermittelt.