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Entscheidung 3 Ob 287/97w×

Entscheidung 3 Ob 287/97w

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

3Ob287/97w

Entscheidungsdatum

15.10.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Hofmann als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Graf, Dr.Rohrer, Dr.Zechner und Dr.Sailer als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei Republik Österreich, vertreten durch die Bundespolizeidirektion Wien, Bezirkspolizeikommissariat Döbling, Hohe Warte 32, 1190 Wien, wider die verpflichtete Partei Dr.Georg K*****, wegen S 700 sA. infolge Revisionsrekurses der verpflichteten Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 12. August 1997, GZ 46 R 701/97x-20, womit der Rekurs der verpflichteten Partei gegen den Beschluß des Bezirksgerichtes Döbling, GZ, 23 E 8893/96f-2, zurückgewiesen wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Das Gericht zweiter Instanz wies den Rekurs des Verpflichteten gegen den Exekutionsbewilligungsbeschluß als gemäß Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 2, EO unstatthaft zurück und sprach aus, daß der Revisionsrekurs gegen seine Entscheidung gemäß Paragraph 78, EO, Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO jedenfalls unzulässig sei.

Rechtliche Beurteilung

Der gegen diese Entscheidung erhobene "außerordentliche" Revisionsrekurs des Verpflichteten ist bereits wegen des 50.000 S nicht übersteigenden, nämlich S 700,-- betragenden Entscheidungsgegenstandes gemäß Paragraph 78, EO, Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO jedenfalls unzulässig und daher zurückzuweisen. Seine inhaltliche Behandlung ist dem Obersten Gerichtshof somit verwehrt. Die im Rechtsmittel intendierte Antragstellung, im Sinne des Artikel 89, Absatz 2, B-VG ein Gesetzesprüfungsverfahren bezüglich der Bestimmungen der Paragraphen 301 und 345 Absatz eins, EO beim Verfassungsgerichtshof zu beantragen, kommt schon mangels Anwendung dieser Bestimmungen bei der vorliegenden Formalentscheidung, somit - entgegen den Revisionsrekursausführungen - mangels Präjudizialität, nicht in Betracht.

Anmerkung

E48361 03A02877

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:0030OB00287.97W.1015.000

Dokumentnummer

JJT_19971015_OGH0002_0030OB00287_97W0000_000