Entscheidung 3 Ob 29/97d
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
29.01.1997
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Hofmann als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Graf, Dr.Pimmer, Dr.Zechner und Dr.Sailer als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei B***** AG *****, vertreten durch Dr.Axel Friedberg, Rechtsanwalt in Wien, wider die verpflichtete Partei Gerhard K*****, wegen S 262.309,15 sA, infolge Revisionsrekurses der betreibenden Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes Eisenstadt als Rekursgerichtes vom 23.Juli 1996, GZ 13 R 175/96z-8, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Jennersdorf vom 18.April 1996, GZ E 443/96k-4, bestätigt wurde, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.
Text
Begründung:
Das Erstgericht wies in der Exekution gemäß § 294 a EO den Antrag der betreibenden Partei auf Durchführung einer neuerlichen Drittschuldneranfrage beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger Österreichs ab, weil das Verfahren durch Zustellung der Exekutionsbewilligung an einen möglichen Drittschuldner bereits beendet sei.Das Erstgericht wies in der Exekution gemäß Paragraph 294, a EO den Antrag der betreibenden Partei auf Durchführung einer neuerlichen Drittschuldneranfrage beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger Österreichs ab, weil das Verfahren durch Zustellung der Exekutionsbewilligung an einen möglichen Drittschuldner bereits beendet sei.
Das Rekursgericht gab dem Rekurs der betreibenden Partei nicht Folge und sprach aus, daß der Revisionsrekurs gemäß § 528 Abs 2 Z 2, § 526 Abs 3, § 500 Abs 2 Z 2 ZPO iVm § 78 EO jedenfalls unzulässig sei.Das Rekursgericht gab dem Rekurs der betreibenden Partei nicht Folge und sprach aus, daß der Revisionsrekurs gemäß Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2,, Paragraph 526, Absatz 3,, Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO in Verbindung mit Paragraph 78, EO jedenfalls unzulässig sei.
Rechtliche Beurteilung
Der von der betreibenden Partei eingebrachte "außerordentliche" Revisionsrekurs ist - wie das Rekursgericht zutreffend ausgesprochen hat - gemäß § 528 Abs 2 Z 2 ZPO, § 78 EO jedenfalls unzulässig und daher gemäß § 526 Abs 2 Z 1 ZPO zurückzuweisen.Der von der betreibenden Partei eingebrachte "außerordentliche" Revisionsrekurs ist - wie das Rekursgericht zutreffend ausgesprochen hat - gemäß Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO, Paragraph 78, EO jedenfalls unzulässig und daher gemäß Paragraph 526, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO zurückzuweisen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:0030OB00029.97D.0129.000
Dokumentnummer
JJT_19970129_OGH0002_0030OB00029_97D0000_000