Entscheidung 3 Ob 298/00w
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
20.12.2000
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Angst als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Graf, Dr. Pimmer, Dr. Zechner und Dr. Sailer als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei Ing. Kurt S*****, vertreten durch Böhmdorfer - Gheneff KEG in Wien, gegen die verpflichtete Partei V***** GmbH, ***** vertreten durch Lansky & Prochaska, Rechtsanwälte in Wien, wegen Erwirkung von Unterlassungen (§ 355 EO), über den außerordentlichen Revisionsrekurs der verpflichteten Partei gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 11. September 2000, GZ 47 R 786/00m-6, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Angst als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Graf, Dr. Pimmer, Dr. Zechner und Dr. Sailer als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei Ing. Kurt S*****, vertreten durch Böhmdorfer - Gheneff KEG in Wien, gegen die verpflichtete Partei V***** GmbH, ***** vertreten durch Lansky & Prochaska, Rechtsanwälte in Wien, wegen Erwirkung von Unterlassungen (Paragraph 355, EO), über den außerordentlichen Revisionsrekurs der verpflichteten Partei gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 11. September 2000, GZ 47 R 786/00m-6, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird gemäß § 78 EO iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs wird gemäß Paragraph 78, EO in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Die im Revisionsrekurs als erheblich bezeichnete Rechtsfrage ist nicht zu lösen, weil nicht aktenkundig ist, dass die verpflichtete Partei davon ausgehen durfte, dass das den Gegenstand des Exekutionsantrags bildende Zeitschriftenexemplar durch den Vertreter der betreibenden Partei bestellt wird.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:0030OB00298.00W.1220.000
Dokumentnummer
JJT_20001220_OGH0002_0030OB00298_00W0000_000