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Entscheidung 3 Ob 513/95×

Entscheidung 3 Ob 513/95

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

3Ob513/95

Entscheidungsdatum

29.03.1995

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Hofmann als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Angst, Dr.Graf, Dr.Pimmer und Dr.Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Gerlinde K*****, vertreten durch Dr.Helmut Steiner, Rechtsanwalt in Baden, wider die beklagte Partei Dr.Wolf Werner K*****, wegen Besitzstörung, infolge "außerordentlichen" Revisionsrekurses der beklagten Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes Wiener Neustadt als Rekursgerichtes vom 25.Jänner 1995, GZ 18 R 21/95-25, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Baden vom 2.Dezember 1994, GZ 2 C 51/93w-21, bestätigt wurde, folgenden

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Der angefochtene Beschluß ist in einem Besitzstörungsverfahren ergangen. Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 6, ZPO schließt für alle über Beschlüsse im Besitzstörungsverfahren erster Instanz ergehenden Entscheidungen des Rekursgerichtes, mögen diese meritorischer oder formeller Art sein, die Anfechtbarkeit aus; es sind somit alle Entscheidungen der zweiten Instanz in Besitzstörungsstreitigkeiten unanfechtbar (E. Kodek in Rechberger, ZPO, Rz 8 zu Paragraph 528, mwN).

Ist die Anfechtung der Entscheidung des Rekursgerichtes nach Paragraph 528, Absatz eins, Ziffer 6, ZPO versagt, steht auch kein "außerordentliches" Rechtsmittel zu.

Anmerkung

E39031

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:0030OB00513.95.0329.000

Dokumentnummer

JJT_19950329_OGH0002_0030OB00513_9500000_000