Entscheidung 4 Ob 187/01f
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
13.11.2001
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Kodek als Vorsitzenden und durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Graf, die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Griß und Dr. Schenk sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshof Dr. Vogel als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden (Gegnerin der gefährdeten) Partei Leopoldine F*****, vertreten durch Dr. Maria-Christina Engelhardt, Rechtsanwältin in Wien, gegen die beklagte (gefährdete) Partei Friedrich F*****, vertreten durch Dr. Franz Bixner jun., Rechtsanwalt in Wien, wegen Ehescheidung (hier Erlassung einer einstweiligen Verfügung gemäß §§ 382 Z 8 lit c, 382e EO), über den Revisionsrekurs des Beklagten gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 18. April 2001, GZ 45 R 123/01y-21, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Meidling vom 26. Jänner 2001, GZ 1 C 130/00i-15, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Kodek als Vorsitzenden und durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Graf, die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Griß und Dr. Schenk sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshof Dr. Vogel als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden (Gegnerin der gefährdeten) Partei Leopoldine F*****, vertreten durch Dr. Maria-Christina Engelhardt, Rechtsanwältin in Wien, gegen die beklagte (gefährdete) Partei Friedrich F*****, vertreten durch Dr. Franz Bixner jun., Rechtsanwalt in Wien, wegen Ehescheidung (hier Erlassung einer einstweiligen Verfügung gemäß Paragraphen 382, Ziffer 8, Litera c,, 382e EO), über den Revisionsrekurs des Beklagten gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 18. April 2001, GZ 45 R 123/01y-21, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Meidling vom 26. Jänner 2001, GZ 1 C 130/00i-15, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Das Erstgericht hat den Sicherungsantrag des Beklagten ohne Anhörung der Klägerin abgewiesen. Das Rekursgericht hat diesen Beschluss zur Gänze bestätigt.
Der dagegen erhobene Revisionsrekurs des Beklagten ist gemäß § 78 EO, § 528 Abs 2 Z 2 ZPO jedenfalls unzulässig, weil gemäß § 402 Abs 2 EO für solche (Revisions-)Rekurse die Ausnahmebestimmungen des § 402 Abs 1 EO - und damit auch dessen letzten Satzes - nicht gelten (SZ 66/143; MietSlg 51.796; Kodek in Angst, EO § 402 Rz 16).Der dagegen erhobene Revisionsrekurs des Beklagten ist gemäß Paragraph 78, EO, Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO jedenfalls unzulässig, weil gemäß Paragraph 402, Absatz 2, EO für solche (Revisions-)Rekurse die Ausnahmebestimmungen des Paragraph 402, Absatz eins, EO - und damit auch dessen letzten Satzes - nicht gelten (SZ 66/143; MietSlg 51.796; Kodek in Angst, EO Paragraph 402, Rz 16).
Der Revisionsrekurs des Beklagten ist demnach ungeachtet der unzutreffenden Zulässigerklärung durch das Rekursgericht ohne jede sachliche Behandlung der darin aufgeworfenen Rechtsfragen zurückzuweisen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:0040OB00187.01F.1113.000
Dokumentnummer
JJT_20011113_OGH0002_0040OB00187_01F0000_000