Entscheidung 5 Ob 1019/96
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
13.03.1996
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin A***** Gesellschaft m.b.H., ***** vertreten durch Wolf Theiss & Partner, Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegner Sven C***** vertreten durch Dr.Ekardt Blahut, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 14 MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 3.Jänner 1996, GZ 41 R 1154/95z-10, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin A***** Gesellschaft m.b.H., ***** vertreten durch Wolf Theiss & Partner, Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegner Sven C***** vertreten durch Dr.Ekardt Blahut, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 3.Jänner 1996, GZ 41 R 1154/95z-10, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionrekurs des Antragsgegners wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis Z 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a ZPO iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionrekurs des Antragsgegners wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis Ziffer 18, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, ZPO in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Von einer notwendigen Ersatzbeschaffung (die betreffenden Kosten müssen dem weichenden Mieter zwangsläufig erwachsen: vgl SZ 16/25 uva; Ostermayer, Verbotene Ablösen im Mietrecht, Rz 91) kann nur die Rede sein, wenn der weichende Mieter auf das aufgegebene Mietobjekt angewiesen war. Das wurde vom Rekursgericht verneint, weil dem Antragsgegner ohnehin eine andere Wohnung zur Verfügung steht. Diese Schlußfolgerung (ON 10, S. 4) ist durch die bis heute bestehende Wohnanschrift des Antragsgegners in 1050 Wien, S*****, gedeckt. Er gab diese Anschrift schon im Mietvertrag an, im Verfahren vor der Schlichtungsstelle und auch noch im vorliegenden Revisionsrekurs.Von einer notwendigen Ersatzbeschaffung (die betreffenden Kosten müssen dem weichenden Mieter zwangsläufig erwachsen: vergleiche SZ 16/25 uva; Ostermayer, Verbotene Ablösen im Mietrecht, Rz 91) kann nur die Rede sein, wenn der weichende Mieter auf das aufgegebene Mietobjekt angewiesen war. Das wurde vom Rekursgericht verneint, weil dem Antragsgegner ohnehin eine andere Wohnung zur Verfügung steht. Diese Schlußfolgerung (ON 10, S. 4) ist durch die bis heute bestehende Wohnanschrift des Antragsgegners in 1050 Wien, S*****, gedeckt. Er gab diese Anschrift schon im Mietvertrag an, im Verfahren vor der Schlichtungsstelle und auch noch im vorliegenden Revisionsrekurs.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:0050OB01019.96.0313.000
Dokumentnummer
JJT_19960313_OGH0002_0050OB01019_9600000_000
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