Entscheidung 5 Ob 1035/95
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
14.03.1995
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragstellerin M***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Hellmuth Boller und Dr.Günter Langhammer, Rechtsanwälte in Wien, wider den Antragsgegner Dr.Wilhelm F*****, Hauseigentümer, ***** vertreten durch Dr.Heinz-Wilhelm Stenzel, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8 MRG infolge außerordentlichen Rekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 13.Dezember 1994, GZ 49 R 292/94-31, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragstellerin M***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Hellmuth Boller und Dr.Günter Langhammer, Rechtsanwälte in Wien, wider den Antragsgegner Dr.Wilhelm F*****, Hauseigentümer, ***** vertreten durch Dr.Heinz-Wilhelm Stenzel, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG infolge außerordentlichen Rekurses des Antragsgegners gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 13.Dezember 1994, GZ 49 R 292/94-31, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs des Antragsgegners wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs des Antragsgegners wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Nach dem klaren Gesetzeswortlaut (Einleitungssatz zu § 16 Abs 1 MRG) ist auch nach § 16 Abs 1 Z 7 MRG idF vor dem 3.WÄG nur die Vereinbarung eines Hauptmietzinses bis zur Angemessenheitsgrenze nach den in § 16 Abs 1 Einleitungssatz genannten Kriterien zulässig (vgl MietSlg 39.321 und XL/17).Nach dem klaren Gesetzeswortlaut (Einleitungssatz zu Paragraph 16, Absatz eins, MRG) ist auch nach Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 7, MRG in der Fassung vor dem 3.WÄG nur die Vereinbarung eines Hauptmietzinses bis zur Angemessenheitsgrenze nach den in Paragraph 16, Absatz eins, Einleitungssatz genannten Kriterien zulässig vergleiche MietSlg 39.321 und XL/17).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:0050OB01035.95.0314.000
Dokumentnummer
JJT_19950314_OGH0002_0050OB01035_9500000_000