Entscheidung 5 Ob 1053/91
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
05.07.1991
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner, Dr. Klinger, Dr. Schwarz und Dr. Floßmann als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Michael M*****, Kunst- und Antiquitätenhändler, ***** vertreten durch Dr. Christoph Koller, Rechtsanwalt in Seekirchen, wider den Antragsgegner Hans F*****, Bäckermeister, ***** vertreten durch Dr. Rupert Wolff, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen Angemessenheit des Hauptmietzinses, infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes Salzburg als Rekursgerichtes vom 7. Mai 1991, GZ 22 R 161/91-63, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 und Z 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528 a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 und Ziffer 18, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528, a in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Begründung:
Es bestehen keine Bedenken dagegen, bei der Beurteilung der Angemessenheit des Hauptmietzinses (§ 16 Abs 1 MRG) derzeitige Vergleichswerte auf den Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses zurückzurechnen, wenn geeignete Vergleichswerte für den Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses nicht zur Verfügung stehen.Es bestehen keine Bedenken dagegen, bei der Beurteilung der Angemessenheit des Hauptmietzinses (Paragraph 16, Absatz eins, MRG) derzeitige Vergleichswerte auf den Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses zurückzurechnen, wenn geeignete Vergleichswerte für den Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses nicht zur Verfügung stehen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:0050OB01053.91.0705.000
Dokumentnummer
JJT_19910705_OGH0002_0050OB01053_9100000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung