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Entscheidung 5 Ob 1057/91×

Entscheidung 5 Ob 1057/91

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob1057/91

Entscheidungsdatum

17.09.1991

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner, Dr. Klinger, Dr. Schwarz und Dr. Floßmann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragsteller 1) Helene R*****, 2) Franz B*****,

  1. Ziffer 3
    Elisabeth C*****, 4) Luzia R*****, 5) Leopoldine K*****,
  2. Ziffer 6
    Friedrich P*****, 7) Horst K*****, 8) Christine S*****,
  3. Ziffer 9
    Günter V*****, alle vertreten durch Dr. Herbert Grass, Rechtsanwalt in Wien, als Verwalter des Hauses, wider die Antragsgegner 1) Silvia V*****, Hausfrau, ***** vertreten durch Dr. Herbert Mayer, Rechtsanwalt in Wien, 2) Hannelore K*****, Lehrerin, ***** vertreten durch Dr. Gerald Ganzger, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 26, Absatz eins, Ziffer 3, WEG, infolge außerordentlichen Rekurses der Antragsteller gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 14. Mai 1991, GZ 41 R 895/90-23, den Beschluß
gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Rekurs der Antragsteller wird gemäß Paragraph 26, Absatz 2, WEG in Verbindung mit Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 und Ziffer 18, MRG sowie Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Rechtliche Beurteilung

Begründung:

Auf die Frage, ob die Aufkündigung von Bestandverträgen mit Miteigentümern stets als wichtige Veränderung iS des Paragraph 834, ABGB zu qualifizieren sei (so die stRsp; siehe Gamerith in Rummel2 Rz 9 zu Paragraph 835, ABGB, Hofmeister in Schwimann Rz 27 zu Paragraph 834, ABGB; aM Hoyer in WoBl 1991, 152 ff), kommt es hier nicht an, weil es, wäre die Aufkündigung hier eine Maßnahme der ordentlichen Verwaltung, der gegenständlichen Antragstellung gar nicht bedurft hätte, welcher Umstand gleichfalls zur Antragsabweisung führen müßte.

Anmerkung

E26317

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:0050OB01057.91.0917.000

Dokumentnummer

JJT_19910917_OGH0002_0050OB01057_9100000_000