Entscheidung 5 Ob 1065/92
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
29.09.1992
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Floßmann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin Sylvia M*****, vertreten durch Dr.Josef O*****, Mietervereinigung Österreichs, Bezirksorganisation ***** wider die Antragsgegngerin A***** AG, ***** vertreten durch Dr.Karl Zingher und Dr.Madeleine Zingher, Rechtsanwälte in Wien, wegen §§ 16 und 37 MRG, infolge außerordentlichen Rekurses der Antragsgegnerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 24.März 1992, GZ 48 R 899/91-39, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Klinger, Dr.Schwarz und Dr.Floßmann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin Sylvia M*****, vertreten durch Dr.Josef O*****, Mietervereinigung Österreichs, Bezirksorganisation ***** wider die Antragsgegngerin A***** AG, ***** vertreten durch Dr.Karl Zingher und Dr.Madeleine Zingher, Rechtsanwälte in Wien, wegen Paragraphen 16 und 37 MRG, infolge außerordentlichen Rekurses der Antragsgegnerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 24.März 1992, GZ 48 R 899/91-39, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Rekurs der Antragsgegnerin wird gemäß § 37 Abs 3 Z 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Rekurs der Antragsgegnerin wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 18, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Die bloße nachträgliche Ablöse von Investitionen eines Vormieters durch den Vermieter kommt einer vom Vermieter vorgenommenen Standardanhebung iS des § 16 Abs 1 Z 5 und 6 MRG nicht gleich.Die bloße nachträgliche Ablöse von Investitionen eines Vormieters durch den Vermieter kommt einer vom Vermieter vorgenommenen Standardanhebung iS des Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 5 und 6 MRG nicht gleich.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:0050OB01065.92.0929.000
Dokumentnummer
JJT_19920929_OGH0002_0050OB01065_9200000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung