Begründung:
Mit ihrem Grundbuchsgesuch vom 21.Juli 1992 beantragten die Antragstellerinnen auf Grund des notariellen Übergabsvertrages und Schenkungsvertrages auf den Todesfall vom 27.12.1991, des Bescheides der Bezirksgrundverkehrskommission Grünburg vom 7.2.1992, der Erklärung vom 27.12.1991, der Geburtsurkunde vom 25.2.1972, der Heiratsurkunde vom 2.4.1972, des Staatsbürgerschaftsnachweises vom 18.3.1971, des hg. Beschlusses vom 31.12.1991, TZ 7/92 im Grundbuch ***** die Bewilligung nachstehender Grundbuchshandlungen:
1. Ob der EZ. ***** mit den Grundstücken ***** Sonstige (Weg), ***** LN, ***** Garten, ***** LN, ***** LN, ***** LN, ***** Wald, ***** Wald, ***** LN, ***** Baufläche und ***** Baufläche (Eigentümer: ***** Mechthilde zur Gänze)
a) gemäß § 136 GBG die Löschung des in C-LNr 4a für Hedwig L*****, Emma L***** und Winfried L***** eingetragenen Belastungs- und Veräußerungsverbotes,a) gemäß Paragraph 136, GBG die Löschung des in C-LNr 4a für Hedwig L*****, Emma L***** und Winfried L***** eingetragenen Belastungs- und Veräußerungsverbotes,
b) im Range TZ 7/92 die Einverleibung des Eigentumsrechtes für D***** Emma geb. ***** zur Gänze, Adr: *****,
c) die Einverleibung der Dienstbarkeit der lebenslänglichen Wohn- und Mitbenützungsrechte gemäß Punkt "Viertens" des Vertrages und des Belastungs- und Veräußerungsverbotes für Mechtild L***** geb. *****; und
2. ob der EZ ***** die Einverleibung des Eigentumsrechtes für die Zweitantragstellerin und die Einverleibung des Belastungs- und Veräußerungsverbotes für die Erstantragstellerin.
Das Grundbuchsgesuch enthält folgende "Anmerkung":
"Gemäß dem zu TZ 319/1956 erliegenden Kaufvertrag vom 19.7.1954 (richtiges Datum gegenüber der Eintragung zu C-LNr 4a, bei welcher das Datum der Ausfertigung in das Grundbuch eingetragen wurde) erlischt das Belastungs- und Veräußerungsverbot mit Übernahme der Liegenschaft durch eines der ehelichen Kinder der Ehegatten Dr.Sepp und Mechtild L*****. Die Eigenschaft der Frau Emma D***** als eheliches Kind der Ehegatten Dr.Josef/Sepp L***** und Mechtild/Mechtildis L***** ist durch die Urkunde Blg.D und E nachgewiesen.""Gemäß dem zu TZ 319 aus 1956, erliegenden Kaufvertrag vom 19.7.1954 (richtiges Datum gegenüber der Eintragung zu C-LNr 4a, bei welcher das Datum der Ausfertigung in das Grundbuch eingetragen wurde) erlischt das Belastungs- und Veräußerungsverbot mit Übernahme der Liegenschaft durch eines der ehelichen Kinder der Ehegatten Dr.Sepp und Mechtild L*****. Die Eigenschaft der Frau Emma D***** als eheliches Kind der Ehegatten Dr.Josef/Sepp L***** und Mechtild/Mechtildis L***** ist durch die Urkunde Blg.D und E nachgewiesen."
Das Erstgericht bewilligte die begehrten Eintragungen zur Gänze.
Das Gericht zweiter Instanz gab dem von Hedwig S*****, geborene L***** gegen die Bewilligung der die EZ ***** betreffenden Eintragungen erhobenen Rekurs Folge und änderte den erstgerichtlichen Beschluß - der damit in seinem die EZ ***** betreffenden Teil unberührt geblieben war - hinsichtlich der begehrten bücherlichen Eintragungen in der EZ ***** der genannten Katastralgemeinde dahin ab, daß es den Antrag abwies, wobei es aussprach, daß der ordentliche Revisionsrekurs nicht zulässig sei.
Gegen diesen rekursgerichtlichen Beschluß richtet sich der außerordentliche Revisionsrekurs der Antragstellerinnen, über den jedoch noch nicht entschieden werden kann, weil der vom Rekursgericht vorgenommene Ausspruch nicht ausreicht, um die Frage der Zulässigkeit des erhobenen Revisionsrekurses eindeutig klarzustellen.