Entscheidung 5 Ob 1513/92
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
18.02.1992
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner, Dr. Klinger, Dr. Schwarz und Dr. Floßmann als weitere Richter in der Pflegschaftssache der minderjährigen Kinder Stefanie K*****, und Christoph K*****, beide Schüler und in der Obsorge des Vaters Dipl.Ing. Wilhelm K*****, ***** Angestellter, ***** wegen der Festsetzung ihrer Unterhaltsansprüche gegen die Mutter Wiltrud S*****, im Haushalt tätig, ***** vertreten durch Dr. Bernhard Aschauer, Rechtsanwalt in Linz, infolge des außerordentlichen Revisionsrekurses der Mutter gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Graz als Rekursgerichtes vom 15. November 1991, GZ 2 R 450/91-73, den Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Der außerordentliche Rekurs der Mutter wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508a Abs 2 und § 510 ZPO), weil die Rechtsansicht des Rekursgerichtes, daß die Auferlegung einer Unterhaltsleistung von S 1.000,-- je Kind und Monat mit Beschluß vom 3. November 1988, GZ 14 P 125/85-41, der Verpflichtung zur Leistung eines weiteren Betrages von S 500,-- je Kind und Monat für die Zeit vom 1.Jänner 1989 bis 31.Dezember 1990, in denen die Mutter auch in der Zeit des Bezuges von Wochengeld und Familiengeld vom 19.Juni 1990 bis 1.Jänner 1991 rund S 20.000,-- monatlich Einkommen hatte, mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes in Einklang steht (RZ 1992/13) und die überdurchschnittlich guten Lebensverhältnisse des Vaters ohnedies erhoben und der Unterhaltsbemessung zugrunde gelegt wurden, die Ansprüche der Kinder aber dadurch nicht gemindert werden, wobei der Vater ohnedies auch nach § 140 Abs 2 Satz 2 ABGB zum Unterhalt der Kinder beitragen muß (vgl 4 Ob 532/90 in ÖA 1991, 78).Der außerordentliche Rekurs der Mutter wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 508 a, Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO), weil die Rechtsansicht des Rekursgerichtes, daß die Auferlegung einer Unterhaltsleistung von S 1.000,-- je Kind und Monat mit Beschluß vom 3. November 1988, GZ 14 P 125/85-41, der Verpflichtung zur Leistung eines weiteren Betrages von S 500,-- je Kind und Monat für die Zeit vom 1.Jänner 1989 bis 31.Dezember 1990, in denen die Mutter auch in der Zeit des Bezuges von Wochengeld und Familiengeld vom 19.Juni 1990 bis 1.Jänner 1991 rund S 20.000,-- monatlich Einkommen hatte, mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes in Einklang steht (RZ 1992/13) und die überdurchschnittlich guten Lebensverhältnisse des Vaters ohnedies erhoben und der Unterhaltsbemessung zugrunde gelegt wurden, die Ansprüche der Kinder aber dadurch nicht gemindert werden, wobei der Vater ohnedies auch nach Paragraph 140, Absatz 2, Satz 2 ABGB zum Unterhalt der Kinder beitragen muß vergleiche 4 Ob 532/90 in ÖA 1991, 78).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:0050OB01513.92.0218.000
Dokumentnummer
JJT_19920218_OGH0002_0050OB01513_9200000_000