Entscheidung 5 Ob 166/98t
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
23.06.1998
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Baumann und Dr.Hradil als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragstellerin Dr.Desiree M*****, Zahnärztin, ***** vertreten durch Dr.Wilhelm Schlein, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegnerin prot. Firma W*****, vertreten durch Mag.Dr.Rudolf Gürtler, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8 (§ 46a Abs 4) MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Antragstellerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien Rekursgerichtes vom 17.März 1998, GZ 41 R 634/97g-31, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Baumann und Dr.Hradil als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragstellerin Dr.Desiree M*****, Zahnärztin, ***** vertreten durch Dr.Wilhelm Schlein, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegnerin prot. Firma W*****, vertreten durch Mag.Dr.Rudolf Gürtler, Rechtsanwalt in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, (Paragraph 46 a, Absatz 4,) MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Antragstellerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien Rekursgerichtes vom 17.März 1998, GZ 41 R 634/97g-31, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs der Antragstellerin wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 bis Z 18a MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs der Antragstellerin wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis Ziffer 18 a, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Das Rekursgericht überschritt bei der Verneinung konkludenten Zustandekommens eines Mietvertrages im Jahre 1928 und bei Bejahung einer konkludenten Vereinbarung erhöhten Mietzinses (§ 46a Abs 4 Z 2 MRG) durch Verhalten ab Jänner 1969 nicht den ihn im Einzelfall bei der Subsumierung des festgestellten Sachverhaltes unter § 863 ABGB eingeräumten Beurteilungsspielraum. Es liegt daher keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 528 Abs 1 ZPO vor.Das Rekursgericht überschritt bei der Verneinung konkludenten Zustandekommens eines Mietvertrages im Jahre 1928 und bei Bejahung einer konkludenten Vereinbarung erhöhten Mietzinses (Paragraph 46 a, Absatz 4, Ziffer 2, MRG) durch Verhalten ab Jänner 1969 nicht den ihn im Einzelfall bei der Subsumierung des festgestellten Sachverhaltes unter Paragraph 863, ABGB eingeräumten Beurteilungsspielraum. Es liegt daher keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO vor.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:0050OB00166.98T.0623.000
Dokumentnummer
JJT_19980623_OGH0002_0050OB00166_98T0000_000