Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann und Dr.Baumann, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr.Schenk und den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Hradil als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragsteller 1. Arnolf F*****, Student, und 2. Gabriele F*****, Studentin, beide ***** vertreten durch Dr.Romana Aron der Mieterinteressensgemeinschaft Österreichs, Antonsplatz 22, 1100 Wien, wider die Antragsgegner 1. A***** GmbH, ***** vertreten durch Mag.Dr.Erhard Buder und Dr.Gabriele Buder-Steinhoff, Rechtsanwälte in Wien, 2. Thomas W***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Friedrich Spitzauer und Dr.Georg Backhausen, Rechtsanwälte in Wien, und 3. Verlassenschaft nach Gertrude R*****, vertreten durch Rechtsanwälte Dr.Amhof & Dr.Damian Partnerschaft in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 14 MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Zweitantragsgegnerin gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 4.März 1997, GZ 40 R 888/96a-24, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann und Dr.Baumann, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr.Schenk und den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Hradil als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragsteller 1. Arnolf F*****, Student, und 2. Gabriele F*****, Studentin, beide ***** vertreten durch Dr.Romana Aron der Mieterinteressensgemeinschaft Österreichs, Antonsplatz 22, 1100 Wien, wider die Antragsgegner 1. A***** GmbH, ***** vertreten durch Mag.Dr.Erhard Buder und Dr.Gabriele Buder-Steinhoff, Rechtsanwälte in Wien, 2. Thomas W***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Friedrich Spitzauer und Dr.Georg Backhausen, Rechtsanwälte in Wien, und 3. Verlassenschaft nach Gertrude R*****, vertreten durch Rechtsanwälte Dr.Amhof & Dr.Damian Partnerschaft in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Zweitantragsgegnerin gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 4.März 1997, GZ 40 R 888/96a-24, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs der Zweitantragsgegnerin Thomas W***** Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird gemäß dem § 37 Abs 3 Z 16 bis 18 MRG in Verbindung mit § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.Der außerordentliche Revisionsrekurs der Zweitantragsgegnerin Thomas W***** Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird gemäß dem Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Die Deutung des Parteivorbringens und des Rechtsschutzbegehrens der Antragsteller, die unter Zitierung des § 37 Abs 1 Z 14 MRG (Rückzahlung verbotener Leistungen) und des § 37 Abs 4 MRG (Verpflichtung des Gegners zur Zahlung), die Sache nach § 39 Abs 1 MRG bei der Gemeinde anhängig gemacht haben, erfolgte nach den besonderen Umständen des Einzelfalles. Ihr kommt unter Berücksichtigung der im Verfahren vor der Gemeinde unterbliebenen Anleitung (§ 2 Abs 3 Z 10 AußStrG und § 432 Abs 1 ZPO) und dem sinnvollen Verständnis der Anordnungen des § 40a JN und des § 235 Abs 5 ZPO keine erhebliche Bedeutung iSd § 528 Abs 1 ZPO zu.Die Deutung des Parteivorbringens und des Rechtsschutzbegehrens der Antragsteller, die unter Zitierung des Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG (Rückzahlung verbotener Leistungen) und des Paragraph 37, Absatz 4, MRG (Verpflichtung des Gegners zur Zahlung), die Sache nach Paragraph 39, Absatz eins, MRG bei der Gemeinde anhängig gemacht haben, erfolgte nach den besonderen Umständen des Einzelfalles. Ihr kommt unter Berücksichtigung der im Verfahren vor der Gemeinde unterbliebenen Anleitung (Paragraph 2, Absatz 3, Ziffer 10, AußStrG und Paragraph 432, Absatz eins, ZPO) und dem sinnvollen Verständnis der Anordnungen des Paragraph 40 a, JN und des Paragraph 235, Absatz 5, ZPO keine erhebliche Bedeutung iSd Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zu.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:0050OB00183.97S.0624.000
Dokumentnummer
JJT_19970624_OGH0002_0050OB00183_97S0000_000