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Entscheidung 5 Ob 183/97s×

Entscheidung 5 Ob 183/97s

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob183/97s

Entscheidungsdatum

24.06.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann und Dr.Baumann, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr.Schenk und den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Hradil als weitere Richter in der Mietrechtssache der Antragsteller 1. Arnolf F*****, Student, und 2. Gabriele F*****, Studentin, beide ***** vertreten durch Dr.Romana Aron der Mieterinteressensgemeinschaft Österreichs, Antonsplatz 22, 1100 Wien, wider die Antragsgegner 1. A***** GmbH, ***** vertreten durch Mag.Dr.Erhard Buder und Dr.Gabriele Buder-Steinhoff, Rechtsanwälte in Wien, 2. Thomas W***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Friedrich Spitzauer und Dr.Georg Backhausen, Rechtsanwälte in Wien, und 3. Verlassenschaft nach Gertrude R*****, vertreten durch Rechtsanwälte Dr.Amhof & Dr.Damian Partnerschaft in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Zweitantragsgegnerin gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 4.März 1997, GZ 40 R 888/96a-24, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der Zweitantragsgegnerin Thomas W***** Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird gemäß dem Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die Deutung des Parteivorbringens und des Rechtsschutzbegehrens der Antragsteller, die unter Zitierung des Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 14, MRG (Rückzahlung verbotener Leistungen) und des Paragraph 37, Absatz 4, MRG (Verpflichtung des Gegners zur Zahlung), die Sache nach Paragraph 39, Absatz eins, MRG bei der Gemeinde anhängig gemacht haben, erfolgte nach den besonderen Umständen des Einzelfalles. Ihr kommt unter Berücksichtigung der im Verfahren vor der Gemeinde unterbliebenen Anleitung (Paragraph 2, Absatz 3, Ziffer 10, AußStrG und Paragraph 432, Absatz eins, ZPO) und dem sinnvollen Verständnis der Anordnungen des Paragraph 40 a, JN und des Paragraph 235, Absatz 5, ZPO keine erhebliche Bedeutung iSd Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zu.

Anmerkung

E46967 05A01837

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:0050OB00183.97S.0624.000

Dokumentnummer

JJT_19970624_OGH0002_0050OB00183_97S0000_000