Entscheidung 5 Ob 2127/96x
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
25.06.1996
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin prot.Fa.L. H*****, vertreten durch Dr.Walter Schuppich ua Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegnerin H*****, vertreten durch Dr.Theodor Strohal und Wolfgang Kretschmer, Rechtsanwälte in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 8 MRG (§ 46 a Abs 4 MRG), infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Antragsgegnerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 19.März 1996, GZ 40 R 115/96z-13, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragstellerin prot.Fa.L. H*****, vertreten durch Dr.Walter Schuppich ua Rechtsanwälte in Wien, wider die Antragsgegnerin H*****, vertreten durch Dr.Theodor Strohal und Wolfgang Kretschmer, Rechtsanwälte in Wien, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG (Paragraph 46, a Absatz 4, MRG), infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Antragsgegnerin gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 19.März 1996, GZ 40 R 115/96z-13, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird gemäß § 37 Abs 3 Z 16 - 18 MRG iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528 a iVm § 510 Abs 3 ZPO).Der außerordentliche Revisionsrekurs wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16, - 18 MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528, a in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Die im Revisionsrekurs aufgezeigte Rechtsfrage (Erfordernis einer berichtigenden Auslegung des § 46 a Abs 4 MRG mit der Folge, daß die in dieser Gesetzesbestimmung vorgesehenen Rechtsfolgen auch bei Mietvertragsabschluß vor Inkrafttreten der Mieterschutzverordnungen in den Jahren 1917 und folgende einzutreten hätten, widrigenfalls von der Verfassungswidrigkeit der genannten Bestimmung wegen der mit Zufälligkeiten behafteten Stichtagsregelung auszugehen sei) ist hier nicht entscheidungswesentlich, weil kein hinreichendes Vorbringen bezüglich aller anderen Tatbestandsvoraussetzungen für eine solche Mietzins- anhebung erstattet wurde, insbesondere nicht zu den in § 46 a Abs 4 Z 1 MRG umschriebenen Voraussetzungen.Die im Revisionsrekurs aufgezeigte Rechtsfrage (Erfordernis einer berichtigenden Auslegung des Paragraph 46, a Absatz 4, MRG mit der Folge, daß die in dieser Gesetzesbestimmung vorgesehenen Rechtsfolgen auch bei Mietvertragsabschluß vor Inkrafttreten der Mieterschutzverordnungen in den Jahren 1917 und folgende einzutreten hätten, widrigenfalls von der Verfassungswidrigkeit der genannten Bestimmung wegen der mit Zufälligkeiten behafteten Stichtagsregelung auszugehen sei) ist hier nicht entscheidungswesentlich, weil kein hinreichendes Vorbringen bezüglich aller anderen Tatbestandsvoraussetzungen für eine solche Mietzins- anhebung erstattet wurde, insbesondere nicht zu den in Paragraph 46, a Absatz 4, Ziffer eins, MRG umschriebenen Voraussetzungen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:0050OB02127.96X.0625.000
Dokumentnummer
JJT_19960625_OGH0002_0050OB02127_96X0000_000