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Entscheidung 5 Ob 225/00z×

Entscheidung 5 Ob 225/00z

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob225/00z

Entscheidungsdatum

11.10.2000

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann, Dr. Baumann, Dr. Hradil und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. Berta H*****, 2. Ingrid G*****, 3. Wolfgang S*****, 4. Elke M*****, 5. Waltraud D*****, 6. Otto N*****, 7. Alfred K*****, 8. Rainer R*****, 9. Angelika H*****, 10. Andreas P*****, 11. Johann W*****, 12. Dr. Otter F*****, 13. Amalia T*****, 14. Mag. Norbert N*****, 15. Helmut F*****, sämtliche vertreten durch Dr. Karl Safron und Dr. Franz Grossmann, Rechtsanwälte in Klagenfurt, gegen die beklagten Parteien 1. Peter D*****, und 2. Ingrid D*****, beide vertreten durch DDr. Georg M. Krainer, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wegen Ausschließung von Miteigentümern gemäß Paragraph 22, WEG (Streitwert S 500.000,--) und Streitanmerkung, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der beklagten Parteien gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Graz als Rekursgericht vom 19. Juli 2000, GZ 6 R 129/00p-23, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der beklagten Parteien wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 126, Absatz 2, GBG in Verbindung mit Paragraph 14, Absatz eins A, u, ß, S, t, r, G, zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 4, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Da die Ausschlussklage gemäß Paragraph 22, Absatz 3, WEG in der Fassung des 3. WÄG im Grundbuch anzumerken ist und die Zuständigkeit hiefür gemäß Paragraph 61, letzter Satz GBG (auch) dem Prozessgericht zukommt, ist das Ansuchen um Anmerkung der Ausschlussklage von einer Überweisung der Rechtssache an das zuständige Gericht nach Paragraph 261, Absatz 6, ZPO umfasst. Die Anmerkung wäre sogar amtswegig anzuordnen, sodass die beklagte Partei durch die Wahrnehmung dieser Zuständigkeit durch das Adressatgericht gar nicht beschwert sein kann. Die Entscheidung des Rekursgerichtes entspricht somit der völlig eindeutigen, keiner Leitjudikatur des Obersten Gerichtshofes bedürftigen Gesetzeslage.

Anmerkung

E59727 05A02250

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:0050OB00225.00Z.1011.000

Dokumentnummer

JJT_20001011_OGH0002_0050OB00225_00Z0000_000