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Entscheidung 5 Ob 2369/96k×

Entscheidung 5 Ob 2369/96k

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob2369/96k

Entscheidungsdatum

25.02.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Klinger als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der antragstellenden Parteien 1) Mag.Diana S*****, Lehrerin, 2) Dr.Bernhard S*****, Universitätsassistent, 3) Karin G***** und 4) Marko Stefan D*****, alle Graz, *****, sämtliche vertreten durch Mag.Günther Weber, Funktionär des Mieterschutzverbandes Österreichs, Landesorganisation Steiermark, Graz, Sparbersbachgasse 61, wider die Antragsgegnerin Grazer Wechselseitige Versicherungs AG, Graz, Herrengasse 18 - 20, vertreten durch Mag.Klaus Scheitegel, Angestellter, ebendort, wegen Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, 9 und 12 MRG infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der erst- und zweitantragstellenden Parteien gegen den Sachbeschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Rekursgerichtes vom 10. September 1996, GZ 7 R 34/96p, den

Sachbeschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der erst- und zweitantragstellenden Parteien wird gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis Ziffer 18, MRG in Verbindung mit Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die Beurteilung, ob eine Novation durch Neubegründung eines Bestandverhältnisses im Jahr 1992 anzunehmen ist, oder das 1977 begonnene Mietverhältnis fortgesetzt wurde, hält sich im Rahmen des durch die besonderen Tatumstände des Einzelfalles bestimmten Spielraumes. Selbst eine - hier ohnedies nicht festgestellte - Vereinbarung über die Höhe des Mietzinses oder dessen Aufspaltung kann nicht als Novation gelten, weil sonst die Zulässigkeit einer solchen Vereinbarung nach mehr als sechsmonatiger Mietdauer (Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 7, MRG vor dem 3.WÄG) unverständlich wäre.

Anmerkung

E45504 05A23696

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:0050OB02369.96K.0225.000

Dokumentnummer

JJT_19970225_OGH0002_0050OB02369_96K0000_000