Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz, Dr.Floßmann, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache der Antragsteller
1.) Smilja M*****, Angestellte, 2.) DI Vilmos M*****, Angestellter, beide *****, vertreten durch Dr.Heinz Robathin, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1.) Franz K*****, Kaufmann und Immobilientreuhänder, ***** vertreten durch Dr.Andreas Ladstätter, Rechtsanwalt in Wien, 2.) Dr.Eva R*****, Rechtsanwalt, ***** wegen § 27 MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Erstantragsgegners gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 27.August 1996, GZ 391.) Smilja M*****, Angestellte, 2.) DI Vilmos M*****, Angestellter, beide *****, vertreten durch Dr.Heinz Robathin, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1.) Franz K*****, Kaufmann und Immobilientreuhänder, ***** vertreten durch Dr.Andreas Ladstätter, Rechtsanwalt in Wien, 2.) Dr.Eva R*****, Rechtsanwalt, ***** wegen Paragraph 27, MRG, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Erstantragsgegners gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgerichtes vom 27.August 1996, GZ 39
R 698/96-7, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Der Revisionsrekurs ist verspätet, weil die Entscheidung des Rekursgerichtes dem Revisionsrekurswerber am 8.10.1996 zugestellt, der Revisionsrekurs jedoch erst am 25.10.1996, sohin nach Ablauf der vierzehntägigen Revisionsrekursfrist beim Erstgericht überreicht wurde. Die Revisionsrekursfrist beträgt für verfahrensrechtliche Beschlüsse gemäß § 37 Abs 3 Z 16 MRG iVm § 521 Abs 1 ZPO vierzehn Tage. Die Voraussetzungen des § 521a Abs 1 Z 3 ZPO für eine vierwöchige Rekursfrist sind in der hier zu beurteilenden Rechtssache nicht erfüllt, weil der die Unzulässigkeit des Verfahrens außer Streitsachen aussprechende Beschluß des Erstgerichtes schon vor Beteiligung des Antragsgegners erfolgte (siehe Würth/Zingher, Miet- und WohnR19 § 37 MRG Rz 47; MietSlg 45.497).Der Revisionsrekurs ist verspätet, weil die Entscheidung des Rekursgerichtes dem Revisionsrekurswerber am 8.10.1996 zugestellt, der Revisionsrekurs jedoch erst am 25.10.1996, sohin nach Ablauf der vierzehntägigen Revisionsrekursfrist beim Erstgericht überreicht wurde. Die Revisionsrekursfrist beträgt für verfahrensrechtliche Beschlüsse gemäß Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16, MRG in Verbindung mit Paragraph 521, Absatz eins, ZPO vierzehn Tage. Die Voraussetzungen des Paragraph 521 a, Absatz eins, Ziffer 3, ZPO für eine vierwöchige Rekursfrist sind in der hier zu beurteilenden Rechtssache nicht erfüllt, weil der die Unzulässigkeit des Verfahrens außer Streitsachen aussprechende Beschluß des Erstgerichtes schon vor Beteiligung des Antragsgegners erfolgte (siehe Würth/Zingher, Miet- und WohnR19 Paragraph 37, MRG Rz 47; MietSlg 45.497).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:0050OB02410.96I.1217.000
Dokumentnummer
JJT_19961217_OGH0002_0050OB02410_96I0000_000