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Entscheidung 5 Ob 263/01i×

Entscheidung 5 Ob 263/01i

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob263/01i

Entscheidungsdatum

13.11.2001

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Flossmann und Dr. Baumann sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch und Dr. Kalivoda als weitere Richter in den verbundenen Rechtssachen der Antragsteller 1. Dagmar I*****, 2.a) Ingeborg W*****, 2.b) Andrea D*****, 3. Reinhilde E*****, alle *****, 4. Dr. Isabella I*****, 5. Eleonore M*****, 6. Dr. Helmut M*****, 7. Wilhelmine P*****, 8. Dr. Erika R*****, 9. Brigitte S*****, 10.a) Gerald S*****, 10.b) Ing. Klaus S*****, und

11. Ing. Peter W*****, alle *****, vertreten durch Dr. Franz Insam, Rechtsanwalt in Graz, wider den Antragsgegner Dr. Gerhard B*****, Rechtsanwalt in Graz, als Zwangsverwalter der Liegenschaft EZ ***** KG *****, wegen Durchführung von Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten (Paragraphen 3, 4, 6, MRG) und Erlassung einer einstweiligen Verfügung, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der Antragsteller gegen die Beschlüsse des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Rekursgericht vom 31. Juli 2001, GZ 3 R 134/01z-17 und 3 R 135/01x-18, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird gemäß den Paragraphen 78, 402, Absatz 4, EO, Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16 bis 18 MRG, Paragraph 526, Absatz 2, Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 528, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 528 a, in Verbindung mit Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Ob die Ausführungen des Rekursgerichts zur mangelnden Passivlegitimation des Zwangsverwalters im Widerspruch zu 1 Ob 23/01s stehen, kann im vorliegenden Fall auf sich beruhen, weil der Zwangsverwalter nur für die Verwaltung der Liegenschaft EZ 440 bestellt wurde, das gegenständliche Tiefgaragenprojekt sich aber auch (sogar zum größeren Teil) auf die im Eigentum eines Dritten stehende Nachbarliegenschaft EZ 442 erstreckt, an der dem Zwangsverwalter keine Verwaltungsrechte zustehen. Die Ausführung dieses baugenehmigten Projekts könnte dem Zwangsverwalter daher selbst bei Bejahung seiner Passivlegitimation hinsichtlich EZ 440 für Verfahren gemäß Paragraph 6, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraphen 3, 4, MRG nicht aufgetragen werden.

Anmerkung

E63724 05A02631

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:0050OB00263.01I.1113.000

Dokumentnummer

JJT_20011113_OGH0002_0050OB00263_01I0000_000