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Entscheidung 5 Ob 268/00y×

Entscheidung 5 Ob 268/00y

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob268/00y

Entscheidungsdatum

24.10.2000

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Klinger als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann, Dr. Baumann, Dr. Hradil und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch als weitere Richter in der außerstreitigen Wohnrechtssache der Antragstellerin Elisabeth F*****, vertreten durch Dr. Johannes Patzak, Rechtsanwalt in Wien, wider die Antragsgegner 1. Dr. Ariane N*****, vertreten durch Dr. Wolfram Themmer, Dr. Martin Prunbauer, Dr. Josef Toth, Rechtsanwälte in Wien, 2. E***** GmbH, *****, 3. Mag. Monika S*****, 4. Dr. Peter M*****, 5. Elisabeth M*****, beide *****, 6. Dr. Siegfried W*****, 7. Dr. Stefan K*****, 8. Elisabeth K***** GmbH, *****, wegen S 500.000,-- und Rechtsgestaltung (Paragraph 26, Absatz eins, Ziffer 2 und Ziffer 5, WEG), infolge Revisionsrekurses der Antragstellerin gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien vom 20. Juni 2000, GZ 40 R 135/00z-17, womit der Beschluss des Bezirksgerichtes Döbling vom 25. Jänner 2000, GZ 5 Msch 31/99p-11, abgeändert wurde, folgenden

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Akten werden dem Rekursgericht zur Nachholung des Ausspruchs über den Wert seines Entscheidungsgegenstandes zurückgestellt.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Da die zweite Instanz nicht mit der Überprüfung eines Sachbeschlusses, sondern einer rein formalrechtlichen Entscheidung des Erstgerichtes befasst war, hat es nicht in einer normaler Weise dem Berufungsgericht zukommenden Funktion vergleiche MietSlg 43/22 ua), sondern als Rekursgericht entschieden. Für die Anfechtung seiner Entscheidung (mit der formell die Ausdehnung des Sachantrags der Antragstellerin für unzulässig erklärt, inhaltlich aber ein "völlig neues Begehren" - so das Rekursgericht in ON 17, 19 - zurückgewiesen wurde) ist daher nicht Paragraph 519, Absatz eins, Ziffer eins, ZPO, sondern (wie das Rekursgericht offenbar selbst erkannte) Paragraph 528, ZPO maßgeblich. Dementsprechend hätte der Wert des Entscheidungsgegenstandes angegeben werden müssen, um die Zulässigkeit der Anrufung des Obersten Gerichtshofes beurteilen zu können.

Gemäß Paragraph 26, Absatz 2, WEG in Verbindung mit Paragraph 37, Absatz 3, Ziffer 16, MRG und Paragraphen 500, Absatz 2, Ziffer eins, 526, Absatz 3, ZPO war daher wie im Spruch zu entscheiden.

Anmerkung

E60008 05A02680

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:0050OB00268.00Y.1024.000

Dokumentnummer

JJT_20001024_OGH0002_0050OB00268_00Y0000_000