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Entscheidung 5 Ob 56/06f×

Entscheidung 5 Ob 56/06f

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

5Ob56/06f

Entscheidungsdatum

21.03.2006

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Floßmann als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Hurch, Dr. Kalivoda, Dr. Höllwerth und Dr. Grohmann als weitere Richter in der Grundbuchssache der Antragstellerin O***** GesmbH, *****, wegen Berichtigung des Grundbuchs gemäß Paragraph 136, GBG ob der Liegenschaft EZ ***** GB *****, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der Grundeigentümerin Agrargemeinschaft M*****, vertreten durch deren Obmann Johann S*****, dieser vertreten durch Weh Rechtsanwalt GmbH in Bregenz, gegen den Beschluss des Landesgerichtes Korneuburg als Rekursgericht vom 20. Oktober 2005, AZ 22 R 21/05d, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der Agrargemeinschaft M***** wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 126, Absatz 2, GBG in Verbindung mit Paragraph 62, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 126, Absatz 3, GBG).

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die im außerordentlichen Revisionsrekurs aufgeworfene Frage der Zulässigkeit der Berichtigung des Grundbuchs gemäß Paragraph 136, Absatz eins, GBG nach Übertragung von Dienstbarkeiten (Leitungsrechten) von der O***** AG auf die Antragstellerin im Weg der Gesamtrechtsnachfolge infolge einer Abspaltung zur Aufnahme gemäß Paragraph eins, Absatz 2, Ziffer 2 und Paragraph 17, SpaltG ist bereits durch höchstgerichtliche Rechtsprechung geklärt. In der Entscheidung 5 Ob 88/05k vom 7. 6. 2005 (= NZ 2005/633 mit Zust. Hoyer) hat der erkennende Senat diese Rechtsfrage in einem dieselben Parteien betreffenden Grundbuchverfahren geklärt. Dabei wurde auch ausführlich auf die hier neuerlich relevierte Frage der Richtlinienkonformität vergleiche Artikel 2, SpaltungsRL) der entsprechenden Bestimmungen des SpaltG eingegangen.

Es liegen daher die Voraussetzungen des Paragraph 126, Absatz 2, GBG in Verbindung mit Paragraph 62, Absatz eins, AußStrG nicht vor. Das hatte zur Zurückweisung des insoweit unzulässigen Rechtsmittels zu führen.

Anmerkung

E80537 5Ob56.06f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:0050OB00056.06F.0321.000

Dokumentnummer

JJT_20060321_OGH0002_0050OB00056_06F0000_000