Begründung:
Aus dem Akteninhalt ergibt sich folgender Sachverhalt:
Mit Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 13. 10. 1958, Sa 32/58-2, wurde über das Vermögen des Ausgleichsschuldners Ing. Johann G***** das Ausgleichsverfahren eröffnet und der Rechtsanwalt Dr. Frank T***** zum Ausgleichsverwalter bestellt.
Mit der am 12. 12. 1958 eingebrachten Klage verlangte der Kläger in seiner Eigenschaft „als Ausgleichsverwalter im Ausgleich über das Vermögen des Ausgleichsschuldners Ing. Johann G*****" unter Berufung auf § 8 Abs 2 letzter Satz AO die Verurteilung der beklagten Partei zur Bezahlung eines Betrages von insgesamt S 9.163,93 sA. Die beklagte Partei bestritt in der am 13. 2. 1959 erstatteten Klagebeantwortung das Klagsvorbringen, beantragte Klagsabweisung und wendete ua auch ein, dass dem Kläger die aktive Klagslegitimation fehle.Mit der am 12. 12. 1958 eingebrachten Klage verlangte der Kläger in seiner Eigenschaft „als Ausgleichsverwalter im Ausgleich über das Vermögen des Ausgleichsschuldners Ing. Johann G*****" unter Berufung auf Paragraph 8, Absatz 2, letzter Satz AO die Verurteilung der beklagten Partei zur Bezahlung eines Betrages von insgesamt S 9.163,93 sA. Die beklagte Partei bestritt in der am 13. 2. 1959 erstatteten Klagebeantwortung das Klagsvorbringen, beantragte Klagsabweisung und wendete ua auch ein, dass dem Kläger die aktive Klagslegitimation fehle.
Nachdem mit Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 21. 1. 1959, Sa 32/58-41, das Ausgleichsverfahren gemäß § 56 Abs 1 Z 1 AO eingestellt worden war, wurde mit Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 20. 2. 1959, S 8/59-2, über das Vermögen des Gemeinschuldners Ing. Johann G***** der Anschlusskonkurs eröffnet und der bisherige Ausgleichsverwalter Dr. Frank T***** zum Masseverwalter bestellt.Nachdem mit Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 21. 1. 1959, Sa 32/58-41, das Ausgleichsverfahren gemäß Paragraph 56, Absatz eins, Ziffer eins, AO eingestellt worden war, wurde mit Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 20. 2. 1959, S 8/59-2, über das Vermögen des Gemeinschuldners Ing. Johann G***** der Anschlusskonkurs eröffnet und der bisherige Ausgleichsverwalter Dr. Frank T***** zum Masseverwalter bestellt.
Mit Beschluss vom 23. 2. 1959, ON 6, stellte das Erstgericht fest, dass infolge Eröffnung des Konkurses über das Vermögen des Gemeinschuldners Ing. Johann G***** das Streitverfahren unterbrochen sei.
Am 18. 3. 1959 trat ein Wechsel in der Person des Masseverwalters ein. Der Rechtsanwalt Dr. Frank T***** wurde gemäß § 87 Abs 1 KO mit diesem Tage enthoben und der Rechtsanwalt Dr. Gottfried H***** zum Masseverwalter bestellt.Am 18. 3. 1959 trat ein Wechsel in der Person des Masseverwalters ein. Der Rechtsanwalt Dr. Frank T***** wurde gemäß Paragraph 87, Absatz eins, KO mit diesem Tage enthoben und der Rechtsanwalt Dr. Gottfried H***** zum Masseverwalter bestellt.
Mit Schriftsatz vom 10. 9. 1959, ON 7, beantragte die beklagte Partei die Fortsetzung des Streitverfahrens. Diesen Antrag erledigte das Erstgericht in der Weise, dass es für den 30. 9. 1959 eine mündliche Streitverhandlung anordnete, zu der Dr. Frank T***** und der Vertreter der beklagten Partei, Dr. Herbert T*****, geladen wurden. Mit Schriftsatz vom 29. 9. 1959, ON 10, teilte Rechtsanwalt Dr. Frank T***** dem Erstgericht mit, dass er zu einem Einschreiten in dieser Rechtssache nicht mehr legitimiert sei; er habe die Klage als Ausgleichsverwalter zwar eingebracht, indessen sei aber das Ausgleichsverfahren eingestellt und das Konkursverfahren eröffnet worden, weshalb nunmehr der Masseverwalter Dr. Gottfried H***** zur Abgabe einer Erklärung im Sinne des § 8 KO zu verhalten wäre. Zur mündlichen Streitverhandlung am 30. 9. 1959, ON 12, erschien nur die beklagte Partei bzw deren Vertreter, über dessen Antrag das Erstgericht ohne weitere Erhebungen mit der Urteilsfällung nach § 399 ZPO vorging und das Klagebegehren lt. ON 13 mit der Begründung abwies; dass der seinerzeitige Ausgleichsverwalter und Kläger Dr. Frank T***** nicht als Prozesspartei legitimiert sei, der Ausgleichsverwalter könne weder als Kläger noch als Beklagter für den Ausgleichsschuldner bei Gericht einschreiten, da letzterer vollständig handlungs- und verfügungsfähig bleibe, somit auch partei- und prozessfähig, woran auch die vom Kläger aufgestellte Behauptung nichts ändern könne, dass er die Erklärung nach § 8 Abs 2 AO abgegeben habe, laut welcher sämtliche Zahlungen für den Ausgleichsschuldner zu seinen Handen zu leisten seien. Gleichzeitig wurde der Kläger Dr. Frank T***** als Ausgleichsverwalter schuldig erkannt, der beklagten Partei die mit 1.102,03 S bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei Exekution zu bezahlen. Dieses Urteil wurde dem Kläger Dr. Frank T*****, dem Beklagtenvertreter Dr. T***** und überdies auch dem Masseverwalter Dr. H***** zugestellt. Die vom Kläger „Dr. Frank T***** als Ausgleichsverwalter im Ausgleich über das Vermögen des Ausgleichsschuldners Ing. Johann G*****" rechtzeitig eingebrachte Berufung wurde vom Berufungsgericht gemäß §§ 473 Abs 1, 471 Z 1 - richtig wohl Z 2 -, 472 Abs 1, 474 Abs 2 ZPO als unzulässig verworfen, nachdem der Masseverwalter Dr. H***** am 17. 12. 1959 (ON 19) erklärt hatte, in den gegenständlichen Rechtsstreit nicht einzutreten.Mit Schriftsatz vom 10. 9. 1959, ON 7, beantragte die beklagte Partei die Fortsetzung des Streitverfahrens. Diesen Antrag erledigte das Erstgericht in der Weise, dass es für den 30. 9. 1959 eine mündliche Streitverhandlung anordnete, zu der Dr. Frank T***** und der Vertreter der beklagten Partei, Dr. Herbert T*****, geladen wurden. Mit Schriftsatz vom 29. 9. 1959, ON 10, teilte Rechtsanwalt Dr. Frank T***** dem Erstgericht mit, dass er zu einem Einschreiten in dieser Rechtssache nicht mehr legitimiert sei; er habe die Klage als Ausgleichsverwalter zwar eingebracht, indessen sei aber das Ausgleichsverfahren eingestellt und das Konkursverfahren eröffnet worden, weshalb nunmehr der Masseverwalter Dr. Gottfried H***** zur Abgabe einer Erklärung im Sinne des Paragraph 8, KO zu verhalten wäre. Zur mündlichen Streitverhandlung am 30. 9. 1959, ON 12, erschien nur die beklagte Partei bzw deren Vertreter, über dessen Antrag das Erstgericht ohne weitere Erhebungen mit der Urteilsfällung nach Paragraph 399, ZPO vorging und das Klagebegehren lt. ON 13 mit der Begründung abwies; dass der seinerzeitige Ausgleichsverwalter und Kläger Dr. Frank T***** nicht als Prozesspartei legitimiert sei, der Ausgleichsverwalter könne weder als Kläger noch als Beklagter für den Ausgleichsschuldner bei Gericht einschreiten, da letzterer vollständig handlungs- und verfügungsfähig bleibe, somit auch partei- und prozessfähig, woran auch die vom Kläger aufgestellte Behauptung nichts ändern könne, dass er die Erklärung nach Paragraph 8, Absatz 2, AO abgegeben habe, laut welcher sämtliche Zahlungen für den Ausgleichsschuldner zu seinen Handen zu leisten seien. Gleichzeitig wurde der Kläger Dr. Frank T***** als Ausgleichsverwalter schuldig erkannt, der beklagten Partei die mit 1.102,03 S bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei Exekution zu bezahlen. Dieses Urteil wurde dem Kläger Dr. Frank T*****, dem Beklagtenvertreter Dr. T***** und überdies auch dem Masseverwalter Dr. H***** zugestellt. Die vom Kläger „Dr. Frank T***** als Ausgleichsverwalter im Ausgleich über das Vermögen des Ausgleichsschuldners Ing. Johann G*****" rechtzeitig eingebrachte Berufung wurde vom Berufungsgericht gemäß Paragraphen 473, Absatz eins, 471, Ziffer eins, - richtig wohl Ziffer 2, -, 472 Absatz eins, 474, Absatz 2, ZPO als unzulässig verworfen, nachdem der Masseverwalter Dr. H***** am 17. 12. 1959 (ON 19) erklärt hatte, in den gegenständlichen Rechtsstreit nicht einzutreten.