Entscheidung 6 Ob 334/97d
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
24.11.1997
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mag.Engelmaier als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kellner, Dr.Schiemer, Dr.Prückner und Dr.Schenk als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Wiener Gebietskrankenkasse, 1101 Wien, Wienerbergstraße 15-19, vertreten durch Dr.Amhof und Dr.Damian Rechtsanwältepartnerschaft in Wien, wider die beklagte Partei Tadeusz B*****, Geschäftsführer, ***** vertreten durch Dr.Michael Prager, Rechtsanwalt in Wien, wegen 752.540,15 S infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 8.September 1997, GZ 14 R 78/97m-21, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Die Vorinstanzen haben nach den Grundsätzen der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (SZ 68/64 - und ihr folgend mehrere andere) zutreffend eine Sittenwidrigkeit der Bürgschaftsvereinbarung verneint. Die Anwendung dieser Grundsätze auf den Einzelfall stellt keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung dar.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:0060OB00334.97D.1124.000
Dokumentnummer
JJT_19971124_OGH0002_0060OB00334_97D0000_000