Entscheidung 7 Ob 1007/94
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
23.03.1994
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Warta als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Niederreiter, Dr.Schalich, Dr.Tittel und Dr.I.Huber als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei E***** Versicherungs AG, ***** vertreten durch Dr.Gottfried Zandl und Dr.Andreas Grundei, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagten Parteien 1) Franz S*****, und 2) Milan D*****, vertreten durch Dr.Wolfgang Grohmann und Dr.Helmut Paul, Rechtsanwälte in Krems, wegen S 5.719,- und Feststellung infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei und der erstbeklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 25. November 1993, GZ 15 R 172/93-28, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die außerordentliche Revision der klagenden Partei und der erstbeklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).Die außerordentliche Revision der klagenden Partei und der erstbeklagten Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Auch bei Vorliegen eines Gutachtens des Amtes der Landesregierung (§ 57 Abs 1 KFG) kann die eigene Sorgfaltspflicht des Halters eines Kraftfahrzeuges und Versicherungsnehmers nicht in einem derartigen Ausmaß wie hier außer acht gelassen werden.Auch bei Vorliegen eines Gutachtens des Amtes der Landesregierung (Paragraph 57, Absatz eins, KFG) kann die eigene Sorgfaltspflicht des Halters eines Kraftfahrzeuges und Versicherungsnehmers nicht in einem derartigen Ausmaß wie hier außer acht gelassen werden.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:0070OB01007.94.0323.000
Dokumentnummer
JJT_19940323_OGH0002_0070OB01007_9400000_000