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Entscheidung 7 Ob 1505/94×

Entscheidung 7 Ob 1505/94

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

7Ob1505/94

Entscheidungsdatum

02.02.1994

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Warta als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Niederreiter, Dr.Schalich, Dr.Tittel und Dr.I.Huber als weitere Richter in der Pflegschaftssache der Minderjährigen Andreas L*****, und Manuela L*****, beide vertreten durch ihren Vater Johann L*****, infolge außerordentlichen Rekurses der Mutter Adele L*****, gegen den Beschluß des Landesgerichtes St.Pölten als Rekursgerichtes vom 17.November 1993, GZ R 790/93-83, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Rekurs der Mutter Adele L***** wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 508 a, Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes liegt die Grenze der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners bei jenem Teil seines Einkommens, der ihm auch im Fall der exekutiven Durchsetzung des Unterhaltstitels verbleiben muß (EFSlg 61.835). Der der Rekurswerberin verbleibende Teil des Arbeitslosengeldes lag im Zeitpunkt der Entscheidung erster Instanz nicht unterhalb des sich gemäß Paragraphen 291 a, 291 b, Absatz 2, EO errechnenden Existenzminimums.

Anmerkung

E35567

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:0070OB01505.94.0202.000

Dokumentnummer

JJT_19940202_OGH0002_0070OB01505_9400000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung