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Entscheidung 7 Ob 367/97i×

Entscheidung 7 Ob 367/97i

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

7Ob367/97i

Entscheidungsdatum

26.11.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Warta als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek, Dr.Niederreiter, Dr.Schalich und Dr.Tittel als weitere Richter in der Verlassenschaftssache nach dem am 17.September 1995 verstrobenen Dr.Josef L*****, zuletzt W*****, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Christoph U*****, vertreten durch Dr.Franz Kienast, Notar in Groß-Gerungs, gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 30.Juni 1997, GZ 44 R 322/97-87, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs des Christoph U***** wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 508 a, Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Ob Dr.Wolfgang L***** aufgrund des Testaments ein Erbrecht zusteht, das jenes von Siegfried L***** und Irmgard W***** zum Teil ausschließt, ist in der derzeitigen Situation nicht zu beurteilen, weil dies einer weiteren Entscheidung vorbehalten zu bleiben hat, für die die Klägerrollen noch zu verteilen sind. Der Revisionsrekurswerber übergeht, daß das Verlassenschaftsgericht nur jene Erbserklärungen zurückzuweisen hat, von denen bereits bei Abgabe feststeht, daß sie zu keiner Einantwortung führen können. Dies kann bei der von Siegfried L***** und Irmgard W***** je zur Hälfte des Nachlasses abgegebenen Erbserklärungen derzeit wohl nicht gesagt werden vergleiche MGA2 AußStrG Paragraph 122 /, 22, ff).

Anmerkung

E48436 07A03677

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:0070OB00367.97I.1126.000

Dokumentnummer

JJT_19971126_OGH0002_0070OB00367_97I0000_000