Entscheidung 8 Nc 20/05s
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
13.04.2005
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch die Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Langer als Vorsitzende und durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Spenling und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Lovrek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei J***** GmbH, *****, vertreten durch Grasch & Lutz, Rechtsanwalts-Partnerschaft in Leibnitz, gegen die beklagten Parteien 1. G***** GmbH & Co KG, *****, 2. G***** GmbH, *****, wegen EUR 560,-- sA, (hier: Bestimmung der Zuständigkeit nach § 28 JN) den BeschlussDer Oberste Gerichtshof hat durch die Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Langer als Vorsitzende und durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Spenling und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofes Dr. Lovrek als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei J***** GmbH, *****, vertreten durch Grasch & Lutz, Rechtsanwalts-Partnerschaft in Leibnitz, gegen die beklagten Parteien 1. G***** GmbH & Co KG, *****, 2. G***** GmbH, *****, wegen EUR 560,-- sA, (hier: Bestimmung der Zuständigkeit nach Paragraph 28, JN) den Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Ordinationsantrag wird abgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Gemäß § 101 JN idF BGBl I Nr. 128/2004 ist für Rechtsstreitigkeiten aus einer der CMR unterliegenden Beförderung das Gericht zuständig, in dessen Spregel der Ort der Übernahme des Gutes oder der für die Ablieferung des Gutes vorgesehene Ort liegt. Diese Bestimmung ist auf Verfahren anzuwenden, in denen - wie hier - die Klage oder der verfahrenseinleitende Antrag nach dem 31. 12. 2004 bei Gericht einlangt. Für die angestrebte Ordination fehlen daher die gesetzlichen Voraussetzungen.Gemäß Paragraph 101, JN in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 128 aus 2004, ist für Rechtsstreitigkeiten aus einer der CMR unterliegenden Beförderung das Gericht zuständig, in dessen Spregel der Ort der Übernahme des Gutes oder der für die Ablieferung des Gutes vorgesehene Ort liegt. Diese Bestimmung ist auf Verfahren anzuwenden, in denen - wie hier - die Klage oder der verfahrenseinleitende Antrag nach dem 31. 12. 2004 bei Gericht einlangt. Für die angestrebte Ordination fehlen daher die gesetzlichen Voraussetzungen.
Anmerkung
E77089
8Nc20.05s
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:0080NC00020.05S.0413.000
Dokumentnummer
JJT_20050413_OGH0002_0080NC00020_05S0000_000