Entscheidung 8 NdA 4/98
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
01.12.1998
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Petrag als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Langer und Dr. Adamovic als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Thomas S*****, vertreten durch Zamponi, Weixelbaum & Partner, Rechtsanwälte in Linz, wider die beklagte Partei S***** GmbH, ***** wegen S 28.751,28, über den Antrag der beklagten Partei auf Delegierung der Rechtssache an das Landesgericht Klagenfurt, folgenden
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der Antrag der beklagten Partei, die Arbeitsrechtssache an das Landesgericht Klagenfurt zu delegieren, wird abgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Im Delegierungsantrag (ON 7) werden keine Zweckmäßigkeitsgründe geltend gemacht, weshalb eine Delegierung vom gemäß § 4 Abs 1 Z 1 lit a ASGG zuständigen Landesgericht Linz als Arbeits- und Sozialgericht an das Landesgericht Klagenfurt als Arbeits- und Sozialgericht erfolgen sollte. Der Umstand, daß der Kläger sein Wahlrecht gemäß § 102 JN nach seinem Wunsch ausübte und nicht das gemäß § 4 Abs 1 Z 1 lit b ASGG (Sitz des Unternehmens) allenfalls zuständige Gericht wählte, ist kein die Delegierung rechtfertigender Grund (§ 31 JN; vgl Mayr in Rechberger ZPO, Rz 4 zu § 31 JN).Im Delegierungsantrag (ON 7) werden keine Zweckmäßigkeitsgründe geltend gemacht, weshalb eine Delegierung vom gemäß Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a, ASGG zuständigen Landesgericht Linz als Arbeits- und Sozialgericht an das Landesgericht Klagenfurt als Arbeits- und Sozialgericht erfolgen sollte. Der Umstand, daß der Kläger sein Wahlrecht gemäß Paragraph 102, JN nach seinem Wunsch ausübte und nicht das gemäß Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins, Litera b, ASGG (Sitz des Unternehmens) allenfalls zuständige Gericht wählte, ist kein die Delegierung rechtfertigender Grund (Paragraph 31, JN; vergleiche Mayr in Rechberger ZPO, Rz 4 zu Paragraph 31, JN).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:008NDA00004.98.1201.000
Dokumentnummer
JJT_19981201_OGH0002_008NDA00004_9800000_000