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Entscheidung 8 Ob 1014/93×

Entscheidung 8 Ob 1014/93

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob1014/93(8Ob1015/93)

Entscheidungsdatum

15.07.1993

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon-Prof.Dr.Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.E.Huber, Dr.Jelinek, Dr.Rohrer und Dr.I.Huber als weitere Richter in den gemäß Paragraph 187, Absatz eins, ZPO verbundenen Rechtssachen der klagenden Partei M***** Leasinggesellschaft mbH & Co OHG, ***** vertreten durch Dr.Paul Doralt und Dr.Wilfried Seist, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagten Parteien 1. Dr.Norbert S*****, Rechtsanwalt, ***** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen der S***** Betriebsberatungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, ***** wegen S 166.925,81 s.A. (6 C 472/90 des Bezirksgerichtes für Zivilrechtssachen Graz) und 2. Dr.Norbert S*****, Rechtsanwalt, ***** als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen der P***** Betriebsgesellschaft mbH & Co KG, ***** wegen S 124.617,80 s.A. (6 C 473/90 desselben Erstgerichtes), infolge außerordentlicher Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Berufungsgerichtes vom 31.März 1993, GZ 3 R 10, 11/93-19, den

Beschluß

gefaßt:

Rechtliche Beurteilung

Die außerordentliche Revision der beklagten Parteien wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil

a) der gerügte Mangel des Berufungsverfahrens nicht vorliegt, denn das Berufungsgericht durfte nach der Aktenlage zu Recht davon ausgehen, daß Bernhard L***** von der Beklagten für die Parteienvernehmung namhaft gemacht wurde (AS 13), sodaß die vom Erstgericht in der Folge verfügte Ladung als Zeuge allein mangels entsprechenden Vorbringens keine Zweifel am Vorliegen der Voraussetzungen des Paragraph 373, Absatz 3, ZPO begründen konnte;

b) es für den Zuspruch von "Benützungsentgelt" gemäß Paragraph 1041, ABGB allein auf den Entgang der Nutzungschance des Eigentümers ankommt (SZ 58/104) und der Revisionswerber im Verfahren sein Vorbringen, das gesamte Bestandobjekt sei rechtzeitig zurückgestellt worden, nicht unter Beweis stellen konnte.

Anmerkung

E31337

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:0080OB01014.93.0715.000

Dokumentnummer

JJT_19930715_OGH0002_0080OB01014_9300000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung