Entscheidung 8 Ob 1019/93
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
09.09.1993
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Gunther Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Edgar Huber, Dr.Birgit Jelinek, Dr.Ronald Rohrer und Dr.Ilse Huber als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Z-***** Aktiengesellschaft, ***** vertreten durch Dr.Walter Mussi, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wider die beklagte Partei Dr.E***** S*****, vertreten durch Dr.Heinz Walther, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wegen S 66.988,94 sA infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Klagenfurt als Berufungsgericht vom 25.Juni 1993, GZ 1 R 316/93-18, den
Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO), weil ihre Inanspruchnahme aus der verkleideten Wechselbürgschaft durch oberstgerichtliche Rechtsprechung hinreichend gedeckt ist (vgl SZ 28/190; EvBl 1978/102; SZ 59/193 uva) und die von den Vorinstanzen vorgenommene Auslegung der nur einen besonderen Einzelfall betreffenden Vereinbarung zur Ermächtigung der Ausfüllung des Blankowechsels weder den allgemeinen Auslegungsregeln, noch den guten Sitten, Treu und Glauben oder der Einzelfallgerechtigkeit widerspricht.Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil ihre Inanspruchnahme aus der verkleideten Wechselbürgschaft durch oberstgerichtliche Rechtsprechung hinreichend gedeckt ist vergleiche SZ 28/190; EvBl 1978/102; SZ 59/193 uva) und die von den Vorinstanzen vorgenommene Auslegung der nur einen besonderen Einzelfall betreffenden Vereinbarung zur Ermächtigung der Ausfüllung des Blankowechsels weder den allgemeinen Auslegungsregeln, noch den guten Sitten, Treu und Glauben oder der Einzelfallgerechtigkeit widerspricht.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:0080OB01019.93.0909.000
Dokumentnummer
JJT_19930909_OGH0002_0080OB01019_9300000_000