Entscheidung 8 Ob 1528/88
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
06.10.1988
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Kropfitsch als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Jensik, Dr. Huber, Dr. Schwarz und Dr. Graf als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei prot. Firma H*** und O***, Transporte, vertreten durch Dr. Erich Aichinger und Dr. Harald Fahrner, Rechtsanwälte in Vöcklabruck, wider die beklagte Partei Alfred K***, vertreten durch
DDr. Gunter Peyrl, Rechtsanwalt in Freistadt, wegen S 66.400,63 s.A., infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil
des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgerichtes vom 8. August 1988, GZ 3 R 335/87-39, den
Rechtliche Beurteilung
Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs. 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs. 4 Z 1 ZPO zurückgewiesen, weil sich die Bereinigungswirkung des Vergleiches nur auf das bezieht, was beim Vergleichsabschluß strittig oder unsicher war (8 Ob 58/67; Fasching II, 964; Ertl in Rummel, Rdz 1 und 3 zu § 1380 ABGB mwN),Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz 4, Ziffer eins, ZPO zurückgewiesen, weil sich die Bereinigungswirkung des Vergleiches nur auf das bezieht, was beim Vergleichsabschluß strittig oder unsicher war (8 Ob 58/67; Fasching römisch zwei, 964; Ertl in Rummel, Rdz 1 und 3 zu Paragraph 1380, ABGB mwN),
daher nicht auf diejenige
Werklohnforderung, die wegen des in Vertrauens auf richtige Geltendmachung einer Schadenersatzforderung des Beklagten gar nicht Gegenstand des Vergleiches war.
Anmerkung
E15501
8Ob1528.88
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:0080OB01528.88.1006.000
Dokumentnummer
JJT_19881006_OGH0002_0080OB01528_8800000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung