Entscheidung 8 Ob 1536/91
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
25.04.1991
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber, Dr.Warta, Dr.Jelinek und Dr.Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. M***** P***** und 2. W***** P***** beide vertreten durch Dr.Walter Reitmann, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wider die beklagte Partei W***** S***** 9020 Klagenfurt, Mießtalerstraße 30, vertreten durch Dr.Johann Quendler, Rechtsanwalt in Klagenfurt, wegen S 242.589 sA, infolge außerordentlicher Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgericht vom 15. Jänner 1991, GZ 5 R 227/90-23, den Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Die außerordentliche Revision der klagenden Parteien wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO), weil auch ein Steuerberater zu Nachforschungen über tatsächliche Umstände im Betrieb seiner Klienten, die bei der Steuererklärung steuermindernd berücksichtigt werden könnten, nicht verpflichtet ist; solche Umstände müssen Klienten dem Steuerberater bekanntgeben (8 Ob 145/65; 5 Ob 514/83).Die außerordentliche Revision der klagenden Parteien wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil auch ein Steuerberater zu Nachforschungen über tatsächliche Umstände im Betrieb seiner Klienten, die bei der Steuererklärung steuermindernd berücksichtigt werden könnten, nicht verpflichtet ist; solche Umstände müssen Klienten dem Steuerberater bekanntgeben (8 Ob 145/65; 5 Ob 514/83).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:0080OB01536.91.0425.000
Dokumentnummer
JJT_19910425_OGH0002_0080OB01536_9100000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung