Entscheidung 8 Ob 1568/93
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
22.04.1993
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. E. Huber, Dr. Jelinek, Dr. Rohrer und Dr. I. Huber als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Dr. Ernst G*****, gegen die Antragsgegnerin Rita L*****, vertreten durch Dr. Hannes Priebsch und Dr. Sven D. Fenz, Rechtsanwälte in Graz, wegen Bestimmung eines Heiratsgutes, infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Graz als Rekursgerichtes vom 14.1.1993, GZ 2 R 4/93-8, denDer Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. E. Huber, Dr. Jelinek, Dr. Rohrer und Dr. römisch eins. Huber als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Dr. Ernst G*****, gegen die Antragsgegnerin Rita L*****, vertreten durch Dr. Hannes Priebsch und Dr. Sven D. Fenz, Rechtsanwälte in Graz, wegen Bestimmung eines Heiratsgutes, infolge außerordentlichen Rekurses des Antragstellers gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Graz als Rekursgerichtes vom 14.1.1993, GZ 2 R 4/93-8, den
Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508a Abs 2 und § 510 ZPO), weil im Sinne der (ebenfalls in einer Rechtssache des Antragstellers ergangenen) Entscheidung 2 Ob 539/92 der Ehemann nicht gegen den Willen seiner Ehefrau von deren Eltern die Bestimmung eines Heiratsgutes fordern kann.Der außerordentliche Rekurs des Antragstellers wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 508 a, Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO), weil im Sinne der (ebenfalls in einer Rechtssache des Antragstellers ergangenen) Entscheidung 2 Ob 539/92 der Ehemann nicht gegen den Willen seiner Ehefrau von deren Eltern die Bestimmung eines Heiratsgutes fordern kann.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:0080OB01568.93.0422.000
Dokumentnummer
JJT_19930422_OGH0002_0080OB01568_9300000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung