Entscheidung 8 Ob 1590/92
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
10.09.1992
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr.Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber, Dr.Graf, Dr.Jelinek und Dr.Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1) L***** K*****, 2) Ch***** K*****, 3) Dr.W***** F*****, 4) Dr.E***** F*****, 5) F***** J***** W*****, 6) Renate B*****, verehel. Sch*****, 7) W***** F*****, und 8) A***** F*****, alle vertreten durch Dr.Hans Bichler und Dr.Wolfgang Spitzy, Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagte Partei Stadt Wien, Neues Rathaus, 1082 Wien, vertreten durch Dr.Nikolaus Bilowitzki, Rechtsanwalt in Wien, sowie die Nebenintervenienten auf Seiten der beklagten Partei 1) M***** G*****, und 2) U***** St*****, verehel. Sch*****, beide vertreten durch Dr.Manfred Lampelmayer, Rechtsanwalt in Wien, wegen Unterlassung und Beseitigung (Streitwert zusammen S 103.700) infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 24.März 1992, GZ 11 R 221/91-58, den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die Akten werden dem Berufungsgericht zur Ergänzung seines Urteils durch einen Ausspruch über den Wert des Streitgegenstandes, über den es entschieden hat, zurückgestellt.
Rechtliche Beurteilung
Das Berufungsgericht hatte über ein Unterlassungs- und Beseitigungsbegehren zu entscheiden. Es gab der Berufung nicht Folge und sprach aus, daß die ordentliche Revision nicht zulässig ist, unterließ aber den gemäß § 500 Abs 2 Z 1 ZPO notwendigen Ausspruch darüber, ob der Wert des Entscheidungsgegenstandes insgesamt S 50.000 übersteigt oder nicht. Dieser Ausspruch ist nachzuholen, weil nur dann beurteilt werden kann, ob die Revision nicht jedenfalls gemäß § 502 Abs 2 ZPO unzulässig ist.Das Berufungsgericht hatte über ein Unterlassungs- und Beseitigungsbegehren zu entscheiden. Es gab der Berufung nicht Folge und sprach aus, daß die ordentliche Revision nicht zulässig ist, unterließ aber den gemäß Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO notwendigen Ausspruch darüber, ob der Wert des Entscheidungsgegenstandes insgesamt S 50.000 übersteigt oder nicht. Dieser Ausspruch ist nachzuholen, weil nur dann beurteilt werden kann, ob die Revision nicht jedenfalls gemäß Paragraph 502, Absatz 2, ZPO unzulässig ist.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:0080OB01590.92.0910.000
Dokumentnummer
JJT_19920910_OGH0002_0080OB01590_9200000_000