Entscheidung 8 Ob 1604/92
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
31.08.1992
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon-Prof. Dr.Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber, Dr.Graf, Dr.Jelinek und Dr.Schinko als weitere Richter in der Pflegschaftssache der am 23. Feber 1989 geborenen mj. Elvira F*****, infolge außerordentlichen Rekurses des Vaters Gerhard E*****, gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgerichtes vom 14.Mai 1992, GZ 43 R 261/92-70, den
Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Der außerordentliche Rekurs des Vaters Gerhard E***** wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508a Abs 2 und § 510 ZPO), weil das Rekursgericht entgegen den Rechtsmittelausführungen nicht zugrundegelegt hat, daß die Tätigkeit des Vaters nicht versicherungspflichtig sei, und weil die Bestimmung des § 39 Abs 2 Z 2 GewO die vom Rekursgericht vom Vater zwecks Erlangung eines weiteren Einkommens geforderte zusätzliche Erwerbstätigkeit nicht ausschließt.Der außerordentliche Rekurs des Vaters Gerhard E***** wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 16, Absatz 3, AußStrG in Verbindung mit Paragraph 508 a, Absatz 2 und Paragraph 510, ZPO), weil das Rekursgericht entgegen den Rechtsmittelausführungen nicht zugrundegelegt hat, daß die Tätigkeit des Vaters nicht versicherungspflichtig sei, und weil die Bestimmung des Paragraph 39, Absatz 2, Ziffer 2, GewO die vom Rekursgericht vom Vater zwecks Erlangung eines weiteren Einkommens geforderte zusätzliche Erwerbstätigkeit nicht ausschließt.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:0080OB01604.92.0831.000
Dokumentnummer
JJT_19920831_OGH0002_0080OB01604_9200000_000