Entscheidung 8 Ob 1630/91
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
18.10.1991
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Graf, Dr. Jelinek und Dr. Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) Dr. Ing. Christof von Z*****, und 2.) Dr. Josef Z*****, und 3.) Maria-Elisabeth Z***** vertreten durch Dr. Heinz Bauer, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1.) DDr. Friedrich H*****, vertreten durch Dr. Harald Rittler und Dr. Johannes Hohenbühel, Rechtsanwälte in Innsbruck, und 2.) Dr. Albert K*****, vertreten durch Dr. Hugo Haslwanter, Rechtsanwalt in Telfs, wegen Feststellung infolge außerordentlicher Revision der erstbeklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 15. Mai 1991, GZ 2 a R 183/91-35, den Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Die außerordentliche Revision der erstbeklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO), weil das Vorliegen der behaupteten, im Sinne der zu § 863 ABGB bestehenden Lehre und Rechtsprechung nach einem strengen Maßstab zu beurteilenden stillschweigenden Zustimmung aller Miteigentümer zum Erwerb eines Mietrechtes des Erstbeklagten vom Berufungsgericht bei der gegebenen Sachlage zutreffend verneint wurde.Die außerordentliche Revision der erstbeklagten Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil das Vorliegen der behaupteten, im Sinne der zu Paragraph 863, ABGB bestehenden Lehre und Rechtsprechung nach einem strengen Maßstab zu beurteilenden stillschweigenden Zustimmung aller Miteigentümer zum Erwerb eines Mietrechtes des Erstbeklagten vom Berufungsgericht bei der gegebenen Sachlage zutreffend verneint wurde.
Der Antrag des Revisionsgegners auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß § 508 a Abs 2 Satz 3 ZPO abgewiesen.Der Antrag des Revisionsgegners auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, Satz 3 ZPO abgewiesen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:0080OB01630.91.1018.000
Dokumentnummer
JJT_19911018_OGH0002_0080OB01630_9100000_000