Entscheidung 8 Ob 1692/92
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
14.01.1993
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Gunther Griehsler als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Edgar Huber, Dr.Birgit Jelinek, Dr.Ronald Rohrer und Dr.Ilse Huber als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei H***** P***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Walter Derganz, Rechtsanwalt in Bregenz, wider die beklagte Partei S***** & P***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Werner Walch, Rechtsanwalt in Wien, wegen S 352.049,20 sA (Revisionsinteresse S 349.699,20 sA) infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgericht vom 22. Oktober 1992, GZ 6 R 51/92-32, den
Beschluß
gefaßt:
Rechtliche Beurteilung
Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO), weil es dem Frachtführer nicht gelungen ist, Haftungsausschlußgründe (Art 17 Abs 2 und 4 CMR) zu beweisen (SZ 60/159); keiner der in Art 17 Abs 4 CMR genannten Fälle eines erhöhten Beförderungsrisikos liegt vor; die gewählte Beförderungsart für schwarze Ribiseln war bei entsprechend sorgfältiger und rascher Beförderung grundsätzlich geeignet (vgl Wiesbauer-Zetter, TransportR § 17 CMR/E 36); vielmehr steht fest, daß der Schaden aus Gründen, die der Frachtführer zu vertreten hat, entstanden ist; diesem ist nicht gelungen zu beweisen, daß er alle erdenkliche Sorgfalt angewendet hat (SZ 60/64 uva).Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO), weil es dem Frachtführer nicht gelungen ist, Haftungsausschlußgründe (Artikel 17, Absatz 2 und 4 CMR) zu beweisen (SZ 60/159); keiner der in Artikel 17, Absatz 4, CMR genannten Fälle eines erhöhten Beförderungsrisikos liegt vor; die gewählte Beförderungsart für schwarze Ribiseln war bei entsprechend sorgfältiger und rascher Beförderung grundsätzlich geeignet vergleiche Wiesbauer-Zetter, TransportR Paragraph 17, CMR/E 36); vielmehr steht fest, daß der Schaden aus Gründen, die der Frachtführer zu vertreten hat, entstanden ist; diesem ist nicht gelungen zu beweisen, daß er alle erdenkliche Sorgfalt angewendet hat (SZ 60/64 uva).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:0080OB01692.92.0114.000
Dokumentnummer
JJT_19930114_OGH0002_0080OB01692_9200000_000