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Entscheidung 8 Ob 173/22g×

Entscheidung 8 Ob 173/22g

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob173/22g

Entscheidungsdatum

25.01.2023

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr. Kuras als Vorsitzenden, die Hofrätinnen Dr. Tarmann-Prentner und Mag. Korn sowie die Hofräte Dr. Stefula und Dr. Thunhart als weitere Richter in der Insolvenzsache der Schuldnerin R* OG, *, über den „außerordentlichen Revisionsrekurs“ der Gläubigerin H* GmbH, *, vertreten durch Dr. Maria Lisa Aidin, MAS. LL.M., Rechtsanwältin in Salzburg, gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Graz als Rekursgericht vom 18. Oktober 2022, GZ 3 R 205/22z-418, mit dem der Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Graz vom 16. August 2022, GZ 27 S 92/18h-397, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

[1] Im Insolvenzverfahren gelten die Anfechtungsbeschränkungen des Paragraph 528, ZPO (Paragraph 252, IO; RS0044101 [T15]). Ein Revisionsrekurs ist daher – wie bereits das Rekursgericht richtig ausgesprochen hat – absolut unzulässig, wenn der angefochtene Beschluss zur Gänze bestätigt wurde.

[2] Der absolute Rechtsmittelausschluss nach Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO geht der weiteren Zulässigkeitsvoraussetzung nach Paragraph 528, Absatz eins, ZPO vor und verhindert jede Anfechtung des voll bestätigenden rekursgerichtlichen Beschlusses (RS0112314 [T5]). In dieser Konstellation kommt auch ein „außerordentliches“ Rechtsmittel nicht in Betracht.

Textnummer

E137677

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2023:0080OB00173.22G.0125.001

Im RIS seit

24.03.2023

Zuletzt aktualisiert am

24.03.2023

Dokumentnummer

JJT_20230125_OGH0002_0080OB00173_22G0000_001