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Entscheidung 8 Ob 239/97y×

Entscheidung 8 Ob 239/97y

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8Ob239/97y

Entscheidungsdatum

11.12.1997

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Petrag als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Langer, Dr.Rohrer, Dr.Adamovic und Dr.Spenling als weitere Richter im Konkurs über das Vermögen der A***** GmbH, ***** infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Antragstellers KR Alois R*****, vertreten durch Dr.Werner Masser, Dr.Ernst Grossmann, Dr.Eduard Klingsbigl, Dr.Robert Lirsch und Mag.Florian Masser, Rechtsanwälte in Wien gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz als Rekursgericht vom 26.Juni 1997, GZ 2 R 143/97f-417, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs des Antragstellers wird als unzulässig zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Gemäß Paragraph 171, KO ist, soweit die Konkursordnung nichts anderes anordnet, auf das Verfahren unter anderem die Zivilprozeßordnung anzuwenden. Mangels eigenständiger Regelung in der den Rekurs betreffenden Bestimmung des Paragraph 176, KO gelten im Konkursverfahren die Anfechtungsbeschränkungen des Paragraph 528, ZPO (8 Ob 34/90; 8 Ob 1/91; 8 Ob 100/97g). Gemäß Paragraph 528, Absatz 2, Ziffer 2, ZPO ist der Revisionsrekurs gegen bestätigende Beschlüsse jedenfalls unzulässig, wie bereits das Rekursgericht zutreffend im angefochtenen Beschluß ausgesprochen hat.

Der Revisionsrekurs, dessen Erhebung an Mutwillen grenzt, ist daher zurückzuweisen.

Anmerkung

E48784 08A02397

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:0080OB00239.97Y.1211.000

Dokumentnummer

JJT_19971211_OGH0002_0080OB00239_97Y0000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung