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Entscheidung 8 ObS 1020/95×

Entscheidung 8 ObS 1020/95

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

8ObS1020/95

Entscheidungsdatum

21.12.1995

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Petrag und Dr.Langer und die fachkundigen Laienrichter DI Dr.Hans Peter Bobek und Ferdinand Rodinger als weitere Richter in der Sozialrechtssache der klagenden Partei Hermann E*****, vertreten durch Dr.Helfried Krainz, Rechtsanwalt in Linz, wider die beklagte Partei Bundessozialamt O*****, vertreten durch die Finanzprokuratur in Wien, wegen S 1,801.074,90 netto sA infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 7.September 1995, GZ 11 Rs 27/95-27, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß Paragraph 508, a Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 46, Absatz eins, ASGG zurückgewiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Da die vom Berufungsgericht vertretene, zur vollen Klagsabweisung führende Ansicht, der Kläger habe eine sittenwidrige Vereinbarung zum Nachteil des Insolvenz-Ausfallgeldfonds getroffen, voll durch oberstgerichtliche Rechtsprechung gedeckt ist vergleiche Arb 10.759; WBl 1995, 75; ZIP 1995, 121 ua), erübrigt es sich, auf den vom Berufungsgericht angenommenen weiteren Abweisungsgrund einzugehen; deshalb kann dahingestellt bleiben, ob das Berufungsgericht im Zusammenhang mit diesem Abweisungsgrund gegen Paragraph 498, ZPO verstoßen hat.

Anmerkung

E41190 08C10205

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:008OBS01020.95.1221.000

Dokumentnummer

JJT_19951221_OGH0002_008OBS01020_9500000_000