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Entscheidung 9 ObA 232/89×

Entscheidung 9 ObA 232/89

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

9ObA232/89 (9ObA233/89)

Entscheidungsdatum

30.08.1989

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Kuderna als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Gamerith und Dr. Maier sowie die fachkundigen Laienrichter Dr. Fellner und Dr. Dengscherz als weitere Richter in den verbundenen Arbeitsrechtssachen der klagenden Parteien 1.) Ernst F***, Küchenchef, Graz, Abstallerstraße 45, und 2.) Claudia W***, Serviererin, Schwanberg, Eicheck 100, beide vertreten durch Dr. Reinhard Tögl, Rechtsanwalt in Graz, wider die beklagte Partei Siegmund S***, Gastwirt, Fieberbrunn bei Kitzbühel, vertreten durch Dr. Albert Feichtner, Rechtsanwalt in Kitzbühel, wegen S 66.341,97 sA und S 49.614,51 sA (im Revisionsverfahren S 34.651,14 sA und S 37.359,52 sA), infolge Revision der klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 24.Mai 1989, GZ 7 Ra 27,28/89-31, womit infolge Berufung der klagenden Parteien das Urteil des Landesgerichtes für ZRS Graz als Arbeits- und Sozialgericht vom 2. Februar 1989, GZ 36 Cga 90,99/88-26, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagenden Parteien sind schuldig, der beklagten Partei die Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution wie folgt zu ersetzen:

Die erstklagende Partei mit S 1.956,87 (darin S 326.15 Umsatzsteuer) und die zweitklagende Partei mit S 2.119,95 (darin S 353,32 Umsatzsteuer).

Text

Entscheidungsgründe:

Rechtliche Beurteilung

Der Revisionsgrund der Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens liegt nicht vor (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Im übrigen hat das Berufungsgericht die Frage der Dauer der Dienstverhältnisse der Kläger zutreffend gelöst vergleiche etwa die zur selben kollektivvertraglichen Norm ergangene Entscheidung des OGH Arb.9.563). Es reicht daher aus, auf die Richtigkeit der Begründung der angefochtenen Entscheidung hinzuweisen (Paragraph 48, ASGG). Die Kostenentscheidung ist in den Paragraphen 41 und 50 ZPO begründet. Nach dem Verhältnis der Streitwerte im Revisionsverfahren hat der Erstkläger 48 % und die Zweitklägerin 52 % der Kosten des Beklagten zu ersetzen.

Anmerkung

E18318

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:009OBA00232.89.0830.000

Dokumentnummer

JJT_19890830_OGH0002_009OBA00232_8900000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung