Rechtstracker.at
Entscheidung 9 ObA 286/92×

Entscheidung 9 ObA 286/92

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

9ObA286/92

Entscheidungsdatum

27.01.1993

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Gamerith als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier und Dr.Petrag sowie die fachkundigen Laienrichter Mag.Dr.Alfred Mayer und Helmut Mojescick als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Dipl.Ing.F***** K*****, Pensionist, ***** vertreten durch *****, Rechtsanwalt *****, wider die beklagte Partei A***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch *****, Rechtsanwälte *****, wegen S

278.720 netto sA (im Revisionsverfahren S 129.438,40 netto sA), infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 18.August 1992, GZ 5 Ra 166/92-18, womit infolge Berufung beider Parteien das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Arbeits- und Sozialgericht vom 13.März 1992, GZ 43 Cga 192/91-11, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Der Kläger ist schuldig, der Beklagten die mit S 6.789,60 (darin S 1.131,60 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Rechtliche Beurteilung

Das Berufungsgericht hat die für das Revisionsverfahren noch allein entscheidende Frage, ob dem Kläger der Verbrauch von 25,5 Tagen Alturlaub während der nahezu 5,5 Monate langen Kündigungsfrist (davon 4 Monate uneingeschränkte Dienstfreistellung) im Sinne des Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 4, UrlG zumutbar war, zutreffend bejaht vergleiche Cerny, Urlaubsrecht5, UrlG Paragraph 9, Erl 9, Paragraph 10, Erl 2; Arb. 10.196, 10.334, 10.695, 10.909; SZ 61/196 je mwH u.a.). Es reicht daher insoweit aus, auf die Richtigkeit der Begründung der angefochtenen Entscheidung hinzuweisen (Paragraph 48, ASGG).

Die Kostenentscheidung ist in den Paragraphen 41 und 50 ZPO begründet.

Anmerkung

E32160

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:009OBA00286.92.0127.000

Dokumentnummer

JJT_19930127_OGH0002_009OBA00286_9200000_000