Entscheidung 9 ObS 1001/92
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
08.07.1992
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes HonProf. Dr. Kuderna als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes
HonProf. Dr. Gamerith und Dr. Petrag sowie die fachkundigen Laienrichter Dr. Monika Angelberger und Paul Binder als weitere Richter in der Sozialrechtssache der klagenden Partei C***** S*****, Angestellter, ***** vertreten durch *****, Rechtsanwalt *****, wider die beklagte Partei Arbeitsamt Versicherungsdienste, ***** vertreten durch die Finanzprokuratur *****, wegen Insolvenzausfallgeld (S 31.873,52 netto) infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 27. März 1992, GZ 33 Rs 22/92-12, den Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Vorausetzungen des § 46 Abs 1 ASGG zurückgwiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Vorausetzungen des Paragraph 46, Absatz eins, ASGG zurückgwiesen (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).
Rechtliche Beurteilung
Begründung:
Zur Härteklausel des § 6 Abs 1 IESG liegt eine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes vor (SZ 62/50 sowie Anw 1990, 451), deren Grundsätze das Berufungsgericht zutreffend dargelegt hat. Ob im konkreten Fall berücksichtigungswürdige Gründe vorliegen, die die Nachsicht der Fristversäumnis rechtfertigen, ist keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 46 Abs 2 Z 1 ASGG.Zur Härteklausel des Paragraph 6, Absatz eins, IESG liegt eine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes vor (SZ 62/50 sowie Anw 1990, 451), deren Grundsätze das Berufungsgericht zutreffend dargelegt hat. Ob im konkreten Fall berücksichtigungswürdige Gründe vorliegen, die die Nachsicht der Fristversäumnis rechtfertigen, ist keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des Paragraph 46, Absatz 2, Ziffer eins, ASGG.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:009OBS01001.92.0708.000
Dokumentnummer
JJT_19920708_OGH0002_009OBS01001_9200000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung