Durch das Urteil des Kreisgerichtes Leoben vom 18.November 1981, GZ 10 Vr 328/81-40, ist insoweit, als Karl A damit in den Punkten A/, 1/, 2/, 3/ und B/ 7/, 8/, 9/ des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs 1 und Abs 2 Z 1, 128 Abs 2, 129 Z 1 StGB schuldig erkannt worden ist, das Gesetz in der Bestimmung des Art 14 Abs 1Durch das Urteil des Kreisgerichtes Leoben vom 18.November 1981, GZ 10 römisch fünf r 328/81-40, ist insoweit, als Karl A damit in den Punkten A/, 1/, 2/, 3/ und B/ 7/, 8/, 9/ des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, 128, Absatz 2, 129, Ziffer eins, StGB schuldig erkannt worden ist, das Gesetz in der Bestimmung des Artikel 14, Absatz eins
des Europäischen Auslieferungsübereinkommens vom 13.Dezember 1957, BGBl 1969/320, verletzt.
Dieses Urteil, welches im übrigen unberührt bleibt, wird im bezeichneten Teil des Schuldspruches sowie im Strafausspruch einschließlich des Ausspruches über die Vorhaftanrechnung aufgehoben und gemäß § 288 Abs 2 Z 3 StPO in der Sache selbst erkannt:Dieses Urteil, welches im übrigen unberührt bleibt, wird im bezeichneten Teil des Schuldspruches sowie im Strafausspruch einschließlich des Ausspruches über die Vorhaftanrechnung aufgehoben und gemäß Paragraph 288, Absatz 2, Ziffer 3, StPO in der Sache selbst erkannt:
Karl A wird von der Anklage, fremde bewegliche Sachen nachgenannten Personen durch Einbruch mit dem Vorsatz weggenommen zu haben, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, und zwar A/ in Gesellschaft des Herbert B als Beteiligter 1./ am 27.März 1981 in Leoben dem Alfred C ein Jagdmesser, zwei Gewehrpatronen, Lebensmittel und Spirituosen im Werte von 270 S, 2./ am 27.März 1981 in Niklasdorf dem Vinzenz D eine Flasche Schnaps, einen Holzbohrer, einen Meterstab, eine Brille und vier Flaschen Bier im Werte von ungefähr 2.000 S, 3./ am 27.März 1981 in Niklasdorf dem Johann E einen Samtrock, einen Schlüsselbund, einen Schraubenzieher und Lebensmittel im Gesamtwerte von ungefähr 1.000 S, B/ Karl A allein in Niklasdorf 1./ am 28.März 1981 durch Einsteigen der Ingrid F eine Schmuckkassette mit Schmuck im Werte von 13.550 S sowie eine Damenhose und eine Jacke im Werte von 1.500 S, 2./ am 29.März 1981 dem G H einen Schlafsack unbekannten Wertes und der Marion I einen Geldbetrag von 40 S sowie einen Badeblock unbekannten Wertes, 3./ am 29. März 1981 dem Bertrand J eine Sonnenbrille und ein Taschenmesser unbekannten Wertes, und auch hiedurch das Verbrechen des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs 1 und Abs 2 Z 1, 128 Abs 2, 129 Z 1 StGB begangen zu haben, gemäß § 259 Z 3 StPO freigesprochen.Karl A wird von der Anklage, fremde bewegliche Sachen nachgenannten Personen durch Einbruch mit dem Vorsatz weggenommen zu haben, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, und zwar A/ in Gesellschaft des Herbert B als Beteiligter 1./ am 27.März 1981 in Leoben dem Alfred C ein Jagdmesser, zwei Gewehrpatronen, Lebensmittel und Spirituosen im Werte von 270 S, 2./ am 27.März 1981 in Niklasdorf dem Vinzenz D eine Flasche Schnaps, einen Holzbohrer, einen Meterstab, eine Brille und vier Flaschen Bier im Werte von ungefähr 2.000 S, 3./ am 27.März 1981 in Niklasdorf dem Johann E einen Samtrock, einen Schlüsselbund, einen Schraubenzieher und Lebensmittel im Gesamtwerte von ungefähr 1.000 S, B/ Karl A allein in Niklasdorf 1./ am 28.März 1981 durch Einsteigen der Ingrid F eine Schmuckkassette mit Schmuck im Werte von 13.550 S sowie eine Damenhose und eine Jacke im Werte von 1.500 S, 2./ am 29.März 1981 dem G H einen Schlafsack unbekannten Wertes und der Marion römisch eins einen Geldbetrag von 40 S sowie einen Badeblock unbekannten Wertes, 3./ am 29. März 1981 dem Bertrand J eine Sonnenbrille und ein Taschenmesser unbekannten Wertes, und auch hiedurch das Verbrechen des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, 128, Absatz 2, 129, Ziffer eins, StGB begangen zu haben, gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO freigesprochen.
Für das durch die im unberührt gebliebenen Teil des Urteils zu Punkt
B/
1./ bis 6./ des Schuldspruches bezeichneten Taten verwirklichte Verbrechen des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs 1, 128 Abs 2, 1291./ bis 6./ des Schuldspruches bezeichneten Taten verwirklichte Verbrechen des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins, 128, Absatz 2, 129
Z 1 StGB wird Karl A nach § 128 Abs 2 StGB zu einer Freiheitsstrafe von 3 (drei) Jahren und 9 (neun) Monaten verurteilt. Gemäß § 38 Abs 1 StGB wird die Vorhaft vom 24.Februar 1981, 12,50 Uhr, bis 27.März 1981, 8,00 Uhr, und vom 19.September 1981, 12,00 Uhr, bis 18.November 1981, 9,15 Uhr, auf die Freiheitsstrafe angerechnet.Ziffer eins, StGB wird Karl A nach Paragraph 128, Absatz 2, StGB zu einer Freiheitsstrafe von 3 (drei) Jahren und 9 (neun) Monaten verurteilt. Gemäß Paragraph 38, Absatz eins, StGB wird die Vorhaft vom 24.Februar 1981, 12,50 Uhr, bis 27.März 1981, 8,00 Uhr, und vom 19.September 1981, 12,00 Uhr, bis 18.November 1981, 9,15 Uhr, auf die Freiheitsstrafe angerechnet.