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Rechtssatz RS0001389

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0001389

Geschäftszahl

3Ob285/54; 3Ob104/61; 3Ob11/66

Entscheidungsdatum

26.01.1966

Rechtssatz

In der Überweisung der gepfändeten Forderung liegt keine Entscheidung über die Unzulässigkeit der Exekution, sondern nur eine Tatsache, welche die Durchsetzung des Anspruches seitens des Überweisungsschuldners solange ausschließt, als die Pfändung aufrecht besteht. Diese Tatsache berechtigt nicht zu einem Antrag nach Paragraph 40, EO oder zur amtswegigen Einstellung der Exekution nach Paragraph 39, Ziffer 5, EO.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 285/54
    Entscheidungstext OGH 19.05.1954 3 Ob 285/54
    SZ 27/139 = EvBl 1955/27 S 55
  • 3 Ob 104/61
    Entscheidungstext OGH 12.04.1961 3 Ob 104/61
  • 3 Ob 11/66
    Entscheidungstext OGH 26.01.1966 3 Ob 11/66
    nur: In der Überweisung der gepfändeten Forderung liegt keine Entscheidung über die Unzulässigkeit der Exekution, sondern nur eine Tatsache, welche die Durchsetzung des Anspruches seitens des Überweisungsschuldners solange ausschließt, als die Pfändung aufrecht besteht. Diese Tatsache berechtigt nicht zu einem Antrag nach § 40 EO. (T1) = JBl 1966,378

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0001389

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2012

Dokumentnummer

JJR_19540519_OGH0002_0030OB00285_5400000_001